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Rewe-Markt will Kunden mehr Auswahl bieten

Spatenstich in Dreihausen Rewe-Markt will Kunden mehr Auswahl bieten

Eine heiße Theke, eine 
Salatbar und Produkte aus der Region – damit will der Rewe-Markt in Dreihausen sein Angebot 
vergrößern. Dafür wird der Markt um 400 Quadratmeter erweitert.

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Spatenstich mit politischer Prominenz: Kristin Naumann (ab Dritte von links) und ihre Schwiegereltern Christel und Bruno wollen den Rewe-Markt in Dreihausen erweitern.

Quelle: Patricia Grähling

Dreihausen. Der Rewe-Markt soll größer werden, moderner und an die Kundenwünsche angepasst. Dafür investiert die Familie Naumann, die den Markt betreibt, bis zum Sommer rund 1,5 Millionen Euro.

„Innen bleibt nichts, wie es ist“, kündigte Bruno Naumann beim Spatenstich für den Anbau an. Wo jetzt noch Gemüse ist, kommen eine Salatbar und eine heiße Theke hinzu. Auch eine Frischetheke mit Obst solle es dort geben, ebenso wie vermehrt Produkte aus der Region, etwa Honig, Eier, Wein und Marmeladen.

„Wir wollen auch der vegetarischen und der veganen Ernährungsweise Rechnung tragen und vermehrt Produkte anbieten“, sagte Naumann. Zudem solle es mehr Blumen geben. Und einen Kundenwunsch wolle die Familie erfüllen: „Wir haben unsere Kunden vorab gefragt. Sie wünschen sich vor allem eine Käsetheke.“

Laut Christel Naumann gibt es im Lebensmittelmarkt derzeit auf rund 900 Quadratmetern 11.000 Produkte. „Es werden sicher 300 hinzukommen.“ Und die brauchen Platz: Die Fläche zwischen Lebensmittel- und Getränkemarkt wird mit dem Anbau geschlossen.

Bürgermeister sieht Standortvorteil

Dort entstehen auch eine vergrößerte Fleischtheke und eine Bäckerei mit Café. An dieser Stelle zwischen beiden Märkten befindet sich derzeit die Anlieferung, die verlegt und unterhalb des Getränkemarkts angeschlossen werde, wie Planer Erdal Polat erläuterte. Es werden 600 Quadratmeter erweitert, 400 Quadratmeter Verkaufsfläche kommen hinzu. Insgesamt können Kunden so in Dreihausen auf 2200 Quadratmetern Lebensmittel und Getränke kaufen.

„Früher waren wir ein Direktmarkt. Es hätte keiner für möglich gehalten, dass wir so viel Kaufkraft in der Gemeinde halten“, sagte Naumann. Die Gemeinde sei jung, die Menschen hätten Geld. Bürgermeister Andreas Schulz (SPD) bezeichnete den Markt als großen Standortvorteil in der Gemeinde, der noch mehr Kaufkraft binden werde, wenn die Ortsumgehung in Heskem fertig sei. „Der Markt ist wichtig für den gesamten Ebsdorfer Grund“, sagte auch Ortsvorsteher Lothar Heidt. „Wir sind eine Wohnsitzgemeinde. Da ist es wichtig, dass die Menschen zum Einkaufen nicht weit weg müssen.“

Familie Naumann hat ein ehrgeiziges Ziel: Bis zu den Sommerferien solle laut Polat der Markt fertig sein. „Dann werden wir für ein bis zwei Wochen den Laden schließen müssen, um ihn innen komplett umzubauen“, sagte Naumann. „Es ist alles sportlich getaktet.“

von Patricia Grähling

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