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Regionalmanagement stellt Geschäftsführer ein

Regionalmanagement stellt Geschäftsführer ein

Die im Januar neu gegründete Regionalmanagement Mittelhessen GmbH habe die „klare Absicht, etwas richtig zu bewegen“, so Heinz Spremberg, der als Geschäftsführer dieses Ziel künftig mit umsetzen möchte.

Marburg. Er wird kämpfen können, sagt Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) über Dr. Heinz Spremberg. Vaupel stellte am Freitag Spremberg als hauptamtlichen Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH vor. Vaupel ist Aufsichtsratschef der GmbH, die ihren Sitz in Gießen hat.

Spremberg (47) ist Leistungssportler in mehreren Disziplinen: Im modernen Fünfkampf wurde er in den 80ern Dritter bei den Deutschen Meisterschaften. Er kann gut schießen, fechten, reiten, laufen und schwimmen. Künftig wird er auch wirtschaften, kommunizieren und neue Projekte anstoßen. „Das Leitbild Ihrer Region ist Ehrgeiz. Das kann man sich zu Eigen machen“, sagte Spremberg während einer Pressekonferenz im Rathaus. „Das Sie entwickeln wir noch zu einem Wir, und dann sind wir auf dem richtigen Weg“, sagte Vaupel schmunzelnd zu seinem neuen Kollegen. Zuvor hatte der OB erklärt, dass die Kommunen und Kreise sowie Wirtschaftsverbände, Hochschulen und Unternehmen in Mittelhessen nur dann erfolgreich sein werden, „wenn wir in der Region stärker zusammenarbeiten“. Außerdem fördere die EU nur noch Regionen und keine einzelnen Kommunen mehr, daher müsse man sich verbünden und neu aufstellen. Im Januar hatten 19 Gesellschafter aus der Region, darunter die Kommunen und Kreise, unter der Regie von Regierungspräsident Dr. Lars Witteck die neue GmbH gegründet, die aus der Organisationsform des Vereins Regionalmanagement Mittelhessen hervorgegangen war. Uwe Haimbach, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, begründete die Anstellung eines Geschäftsführers mit der weiteren Professionalisierung des Regionalmanagements.

Spremberg will das Regionalmarketing weiter ausbauen sowie die Gewinnung von Fachkräften vorantreiben. Die GmbH stelle zum Beispiel Anträge für die Förderung von Bildungsprojekten in mittelständischen Unternehmen. Zudem verstehe er sich als Netzwerker.

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