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Region profitiert vom 40-Millionen-Bau

CSL-Neubau M 240 Region profitiert vom 40-Millionen-Bau

150 Firmen waren am Bau des neuen CSL-Behring-Gebäudes auf dem Görzhäuser Hof beteiligt. Geschäftsführer Dr. Roland Martin betonte bei der Eröffnung die wirtschaftliche Bedeutung der Invesitionen des Pharmaunternehmens.

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Geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft kamen zur Einweihung des neuen Gebäudes M 240.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Ein starker Pharmastandort in Marburg ist gut für die Stadt, gut für die Region und das Land Hessen, sagte Dr. Roland Martin, Geschäftsführer des größten Marburger Unternehmens CSL Behring, vor geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft. Die Bilanz des Konzerns lässt aber auch folgende Aussage zu: Der Pharmastandort Marburg trägt auch zur Stärke des australischen Mutterkonzerns wesentlich bei. Die Führungsspitze aus Australien war erst vor einer Woche in Marburg, am Freitag sprach dafür der australische Botschafter in Deutschland, David Ritchie, als Ehrengast. Ob in Marburg, Australien oder in den USA: Die CSL-Mitarbeiter entwickeln und produzieren Medikamente zur Behandlung von seltenen Erkrankungen, wie Hämophilie.

Qualitätskontrolle, Behring-Casino und mehr

Um der weltweiten Nachfrage nach diesen lebenserhaltenden Arzneistoffen nachzukommen, aber auch um das Wachstum des Unternehmens weiter fortzuführen, habe CSL ein Investitionsprojekt in Höhe von 180 Millionen Euro gestartet, erklärte Martin. Der „am besten sichtbare Teil“ des Investitionsprogramms ist der Neubau des Gebäudes M 240, der 40 Millionen Euro kostete. Dort finden alle der eigentlichen Medikamenten-Produktion vorgelagerte Tätigkeiten statt. Qualitätskontrolle, Technik, Labore und Umkleideräume sind in dem Neubau zu finden. Für die rund 600 Mitarbeiter, die dort beschäftigt sind, ist das neue „Behring-Casino“ eine Besonderheit: Der Aufenthaltsraum hat verschiedene Zonen, die roten Sessel in der Lounge sind eher für die gemütliche Pause, die lindgrünen Stühle für das Mittagessen gedacht. Der große Raum dient - wie bei der Einweihung - aber auch als Veranstaltungssaal für bis zu 400 Gäste.

Rundgang, CSL-Neubau (M240). Foto: Tobias Hirsch

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Am Bau des Gebäudes waren laut Martin 150 verschiedene Firmen beteiligt. Von den 40 Millionen Euro für dieses Teilprojekt verbleibt die Hälfte in Hessen, ein Drittel davon im Landkreis, sagte Martin. Das Unternehmen sei stolz darauf, dass der Bau termingerecht nach zweijähriger Bauzeit eingeweiht werden könne und auch das Budget nicht überzogen wurde. „Das unterscheidet uns von anderen öffentlichen Projekten“,so Martin in Anspielung auf den Berliner Flughafen. Der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (CDU) nahm den Ball aber auf und verwies darauf, dass der Uni-Neubau der Chemiker auf den Lahnbergen im Zeit- und Finanzplan liege.

von Anna Ntemiris

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