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Putzen, bis die Fenster blitzeblank sind

Berufe im Freien Putzen, bis die Fenster blitzeblank sind

Unterhalts- und Glasreinigung, Teppichreinigung, Bauent- und Fassadenreinigung - Gebäudereiniger bieten eine umfassende Palette an Reinigungsarbeiten an.

Marburg. „Alles was gereinigt werden kann, wird auch gereinigt“, sagt Markus Pöltl, Teamleiter für die Glas-, Grund- und Außenreinigung der Firma Fischbach. Das Unternehmen stellt im Landkreis Marburg-Biedenkopf eine verschiedene Auswahl an Reinigungsangeboten bereit: Glas-, Fassaden-, Bauent-, Grund-, Außen-, Industrie-, Unterhalt- bis hin zur täglichen Reinigung.

Gebäudereinigung bedeutet zudem weit mehr als nur Saubermachen. Fundierte Kenntnisse über unterschiedliche Reinigungsmittel und zu behandelnder Materialien sowie technisches und physikalisches Know-how machen diesen Beruf aus.

Der Beruf des Gebäudereinigers kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Das Handwerk wird seit dem 17. Jahrhundert ausgeübt, als sogenannte Wand- und Wagenwäscher mit Bürsten, Besen sowie Leitern und Kübeln bepackt in die Städte zogen, um Fassaden zu reinigen.

„Wir haben Gebäudereiniger auch extra als Angestellte der Stadt zurückgeholt. Eine Wertschätzung dieser ist auf jeden Fall da und wird auch dokumentiert“, sagt der Marburger Pressesprecher Ralf Laumer.

Gebäudereiniger sind nahezu überall einsetzbar, ob in der Industrie, in öffentlichen Gebäuden oder auch im Verkehr. Sie arbeiten systematisch mit moderner Technik wie auch mit traditionellen Reinigungsmitteln.

Fachmännisch befreien sie von Staub und Schmutz, saugen oder bohnern Böden und entfernen hartnäckige Flecken. Sie leeren die Papierkörbe aus, trennen den Müll und entsorgen ihn. Auch die Reinigung sanitärer Einrichtungen gehört zu ihren Aufgaben. Für jede Art von Verschmutzung haben sie die passende Lösung.

Mit einer Leiter, einem Sicherheitsgurt, Wischer und Abzieher gerüstet geht der Gebäudereiniger dann auch ans Werk.

Sowohl von außen als auch von innen werden dabei nicht nur die Fenster, sondern auch der Rahmen, Jalousie-Kästen und die Fensterbänke gesäubert. „Wenn man etwas ordentlich macht, dauert es halt manchmal auch etwas länger“, sagt Pöltl. Wie oft ein Gebäude im Jahr gereinigt wird, hängt selbstverständlich immer vom Kunden ab. Normalerweise wird dies pro Jahr zwei Mal getan, manche Kunden möchten aber eine Reinigung aber auch sechs mal im Jahr.

Gerade bei öffentlichen Kunden sei wegen der Sommerferien zu dieser Jahreszeit mehr Betrieb als im Winter. Ansonsten sei die Auftragslage über das Jahr hinweg konstant.

Besonders die Glasreinigung wird verstärkt im Sommer erledigt, da bei gewissen Gradzahlen und Wetterbedingungen keine ordentliche Reinigung möglich ist. Schließlich sollen diese blitzblank werden.

In Marburg betreut die Firma Fischbach mit 200 Mitarbeitern ihre Kunden mit Reinigung und mehr. Des weiteren hat die Firma noch eine kleinere Filiale in dem nordrhein-westfälischen Ort Netphen bei Siegen.

Laut Markus Pöltl läuft das Unternehmen auch gut, da die Auftragslage hoch und der Betrieb ausgelastet ist.

Mit mehr als 3000 Kunden im Landkreis Marburg Biedenkopf scheint dies auch nicht zu verwundern.

Das Unternehmen hat auch viele Privatkunden, darunter ältere Menschen, die beispielsweise bei Mietobjekten die Arbeit selbst nicht mehr ausführen können. Gestern war das Unternehmen an der Deutschen Blindenstudienanstalt „Blista“ im Marburger Stadtteil Marbach mit der Glasreinigung beschäftigt.

„Wir setzen auch immer auf Ordentlichkeit. Wenn wir zum Beispiel Fenster reinigen, achten wir darauf, dass beim Abziehen der Flüssigkeit immer auch ein Wischer darunter ist, damit nicht alles herunterläuft. Besonders beim Reinigen von innen, beispielsweise in Büroräumen, möchte man ja nicht, dass etwas auf den Boden fließt“ so Pöltl weiter. von Matthias Weber

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