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Programm von Freitag bis Montag

Elisabethmarkt Programm von Freitag bis Montag

Das älteste Fest Marburgs steht vor der Tür. Auf dem traditionell im Oktober stattfindenden Elisabethmarkt zählt nicht „die eine große Attraktion, sondern viele kleine“, so Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD).

Marburg. Vom Freitag, 11. Oktober und Montag, 14. Oktober findet das Fest statt, das laut Vaupel „ein besonderes Flair“ hat. „Der Elisabethmarkt ist etwas besonders, weil er die Stadt in einer speziellen Emotionalität zeigt“, so Vaupel weiter. Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen, die zum Teil eher hektisch seien, gehe es dort eher ruhig zu.

Geboten wird dennoch einiges. Am Samstag, 12. Oktober und Sonntag, 13. Oktober gibt es, wie gewohnt, den Krammarkt, der sich vom Hanno-Drechsler-Platz über die Oberstadt bis hinunter zum Steinweg erstreckt. Zwischen 10 und 18 Uhr können sich die Besucher dort auf die Suche nach Schnäppchen begeben. Ebenfalls an beiden Tagen findet der Sozialmarkt an der Elisabethkirche statt. Am Sonntag beginnt er nach dem Gottesdienst, gegen 11.30 Uhr. Dort werden sich überwiegend gemeinnützige Organisationen und soziale Einrichtungen präsentieren.

Trotz dieser Angebote auch am Samstag, wird der größte Ansturm aber für den Sonntag erwartet, an dem auch die Geschäfte in der Innenstadt von 12 bis 18 Uhr geöffnet sind. Dann wird es unter anderem auch den Bücher-, Platten und Video-Flohmarkt im Kultur- und Freizeitzentrum (Kfz), Am Grün geben, ebenso wie den Weidenhäuser Flohmarkt und das Weidenhäuser Entenrennen, bei dem mit Plastikenten sowohl um Schnelligkeit, als auch um Schönheit geht. Darüber hinaus gibt es in Weidenhausen wieder die Fahrradbörse, welche die größte in Hessen ist.

Innenstadtkirmes von Freitag bis Montag

Von 12 bis 18 Uhr ist der Marktplatz am Sonntag außerdem Schauplatz des Kuriositäten-Jahrmarktes, bei dem es „einige staunende Kinderaugen geben wird, so Stadtmarketing-Manager Jan-Bernd Röllmann. Zu erleben sind dort das handbetriebene „Karussell von Dr. Eisenbarth“, ein Konzert mit skurrilen Instrumenten von „Liselotte Motte“, Fotos in historischen Kostümen von „Lupelly‘s historischem Fotolabor“, der Walkact „Glückstück“ und das „Art Obscura Orakel“.

Neben diesen Veranstaltungen findet auch in diesem Jahr die Innenstadtkirmes auf dem Gerhard-Jahn-Platz und dem Elisabeth-Blochmann-Platz statt. Der Kirmesbetrieb beginnt am Freitag, noch vor der offiziellen Eröffnung durch Vaupel, um 12 Uhr. Zwischen 13 und 14 Uhr kostet jede Fahrt einen Euro. Um 16 Uhr folgt die Eröffnung und um 23 schließt die Kirmes. Am Samstag und Sonntag ist sie jeweils von 11 bis 23 Uhr geöffnet. Der Montag ist Familientag. Dort startet die Kirmes um 12 Uhr und endet um 22 Uhr. „Highlight“ ist in diesem Jahr, laut Betreiber Adi Ahlendorf, das neue Fahrgeschäft „Frisbee“. Dies sei „eher etwas für die Jugend“, die den Nervenkitzel möge.

Der Elisabethmarkt sei ein Fest „für die Stadt und für die Region“, sagt Vaupel und spricht gerade auch an die neuen Studienanfänger und deren Familien eine Einladung aus. „Sie sollen gleich sehen, dass Marburg eine Stadt ist, wo sie in warmer Atmosphäre gut aufgehoben sind“, so Vaupel. Zudem möchte Marburg sich als „Einkaufsstadt mit Flair“ präsentieren, ergänzt Klaus Hövel vom Markt- und Aktionskreis (MAK). Ziel sei es auch „Frequenz in die Stadt zu bringen“, da Tourismus und Einzelhandel sich gegenseitig beflügelten.

Für den Sonntag bietet die Stadt einen Park and Ride-Service zwischen 12 und 19 Uhr an. Alle 20 Minuten werden Busse zu den Parkplätzen bei den Stadtwerken, am Messegelände Afföller und am Georg-Gaßmann-Stadion fahren. Weitere Informationen zum Programm sind der Homepage der Stadt Marburg zu entnehmen.

von Peter Gassner

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