Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Premiere findet großen Anklang

Weihnachtsmarkt am Standort Behringwerke Premiere findet großen Anklang

Es war eine Premiere: Zum ersten Mal veranstaltete Pharmaserv einen Weihnachtsmarkt am Standort Behringwerke – und das für einen guten Zweck.

Voriger Artikel
DAK fördert Projekt der Lebenshilfe
Nächster Artikel
Händler sind bisher zufrieden

Schüler der Emil-von-Behring-Schule verkauften Teelichter, die sie im Wahlpflichtfach Glaskunst unter der Leitung von Lehrerin Sabine Karbus (rechts) hergestellt hatten.

Quelle: Freya Altmüller

Marburg. „Wenn wir dich ordentlich verkleiden, merkt den Unterschied keine Sau“, las der Schüler Florian Lauer. Das sagen die Weihnachtsmänner zu einem Schwein, das in dem Stück „Fröhliche Schweinachten“ für einen ausgefallenen Weihnachtsmann einspringen soll.

Auf dem ersten Weihnachtsmarkt von Pharmaserv auf dem Gelände am Standort Behringwerke in der Marbach führte der Förderstufenchor der Emil-von-Behring-Schule das Stück auf. Die Fünft- und Siebtklässler sangen unter der Leitung von Gerd Schiebl, begleitet an der Gitarre von Michael Brauer.

Auf die Idee für den Weihnachtsmarkt kamen Marketingleiter Bernd Schöneberg und seine Kollegen, weil Schüler der Emil-von-Behring-Schule schon jedes Jahr in der Kantine selbst hergestellte Dinge verkauften.

Auch am vergangenen Donnerstag waren sie vertreten. Schüler der achten Jahrgangsstufe verkauften gemeinsam mit Lehrerin Sabine Karbus Teelichter, die sie im Wahlpflichtfach Glaskunst hergestellt hatten. Auch Ketten-Anhänger aus dem 3D-Drucker in Form von Buchstaben und Peace-Zeichen hatten sie dabei.

„Der Großteil der Erlöse soll gespendet werden“, erklärte Marketingleiter Schöneberg. Sie sollen sowohl der Emil-von-Behring-Schule als auch dem Kerstin-Heim zugutekommen. Dort wohnen mehr als 50 Kinder mit Behinderung, die auch ihren Beitrag zur Unterhaltung auf dem Weihnachtsmarkt leisteten.

Im Kreis stellten sich die Kinder um Gymnastikbälle in schwarzen Kübeln. „Seit einigen Jahren haben wir für uns ,Drums Alive‘ entdeckt“, erklärte Maik Parr, der die Gruppe leitet. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Bewegung und Trommeln. Abwechselnd schlugen die Schüler die Holzstäbe gegeneinander und auf den Gymnastikball.

Eisstockschießen, Drehleier­ und Fotobox – die Veranstalter hatten sich einige Attraktionen ausgedacht. Mit Bratwürsten, Waffeln und Glühpunsch war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

von Freya Altmüller

Der Förderstufenchor sorgte unter der Leitung von Gerd Schiebl mit Begleitung von Michael Brauer an der Gitarre für Unterhaltung. Foto: Freya Altmüller
 
 
Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr