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„Marburg hat diese Messe verdient“

Gewinnspiel zur „Ansage Zukunft“ „Marburg hat diese Messe verdient“

Drei Tage lang konnten sich Besucher bei der Messe „Ansage Zukunft“ im Cineplex informieren. Die Organisatoren zogen nun eine positive Bilanz.

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Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher (hinten, von links), Tanja Siegert und Elke Höcker von der Arbeitsagentur, Roger Schneider vom HITZEROTH-Verlag und Stefan Hesse von der IHK (rechts) nach der Übergabe der Preise.

Quelle: Andreas Schmidt

Marburg. Zur Ausbildungsmesse „Ansage Zukunft“ kamen vom 19. bis 21. Januar mehr als 2000 vorwiegend junge Menschen ins Cineplex, um sich bei gut 70 Ausstellern über Ausbildungsmöglichkeiten und auch rund um die Weiterbildung zu informieren. Organisiert wird die „Ansage Zukunft“ von der Arbeitsagentur Marburg, der IHK Kassel-Marburg, der Kreishandwerkerschaft Marburg und dem HITZEROTH-Verlag als Medienpartner.

Dr. Heike Beber, Pressesprecherin der Arbeitsagentur, sagte: „Die Messe war gut und hat sich bewährt.“ Die „Ansage Zukunft“ erfahre von Jahr zu Jahr mehr Zulauf, „und wir merken auch, dass die Arbeitgeber sehr großes Interesse daran haben, sich vor Ort live, lebendig und hautnah zu präsentieren“. Den Schülern werde authentisch und praxisnah verdeutlicht, was im Beruf verlangt werde. „Daher nehmen viele Unternehmen auch Auszubildende mit an ihre Stände – so entwickelt sich ein Gespräch, das zwischen Jugendlichen auf Augenhöhe stattfindet“, sagte Beber.

Information sei enorm wichtig, „der Weg muss so laufen, dass junge Leute so früh wie möglich einen Plan haben, was nach der Schule möglich ist. Dafür ist die Messe ein ganz wichtiger Aufhänger“, verdeutlichte die Pressesprecherin.

Gespräche liefen „auf qualitativ hohem Niveau“

Berufsberaterin Elke Höcker erläuterte, dass man bewusst die Vorabgangsklassen eingeladen habe – so könne man frühzeitig mit den Schülern in Kontakt treten, „um den Übergang von der Schule in den Beruf früh zu steuern. Durch die Messe bekommen die Schüler­ Kontakt zu den Firmen und ­fragen etwa auch gezielt nach Praktikumsplätzen.“

Für Kreishandwerksmeister­ Rolph Limbacher steht fest, dass am Messe-Samstag, der in diesem Jahr erstmals zur „Ansage Zukunft“ gehörte, unbedingt festgehalten werden sollte. „Der Zulauf war sehr gut und die Gespräche verliefen qualitativ auf einem hohen Niveau, weil am Samstag auch viele Eltern dabei waren“, sagt er. Die Messe sei ein „sehr guter ,Anteaser‘ für junge Menschen, daher präsentieren sich auch viele Innungsbetriebe gerne bei der ,Ansage Zukunft‘. Die Messe ist ein Erfolgsmodell – aber auch ausreichend“, so Limbacher. Denn es habe bereits „inflationäre Situationen“ gegeben, „dass plötzlich auch Krankenkassen Ausbildungsmessen anbieten – das brauchen wir nicht“, meint der Kreishandwerksmeister.

Firmen bewerben sich 
bei jungen Leuten

Für Stefan Hesse von der IHK Kassel-Marburg ist klar: „Marburg hat diese Messe verdient. Wir sind hier Oberzentrum – und da gehört sich eine Ausbildungsmesse in dieser Qualität.“ Die Partnerschaft in dieser Konstellation habe sich bewährt, „sie ergibt ein geschlossenes Bild der Ausbildungsfähigkeit und der Kraft unserer Region in der Dualen Ausbildung widerspiegelt. Handwerk, Industrie und Handel decken sicherlich 90 Prozent der Ausbildungsverhältnisse ab“, so Hesse. Und auch die weiteren zehn Prozent seien auf der Messe vertreten.

Er habe die Messe als sehr ­positiv erlebt, „sowohl, was das ­Volumen als auch, was die Qualität und die Organisation angeht – sie war sehr erfolgreich. Und Marburg hat daher auch ­eine Wiederholung dieser Messe verdient“.

Für Roger Schneider, Anzeigenleiter des HITZEROTH-Verlags, ist es „bemerkenswert, dass sich die Unternehmen mit ihren exzellent ausgebildeten Personalmitarbeitern und ­ihren Auszubildenden drei Tage lang auf der Messe engagieren – das ist nicht selbstverständlich und zeigt, welche Bedeutung das ­Rekrutieren von Nachwuchs heute hat und dass man sich intensiv bei den jungen Leuten bewerben muss“. Denn Ausbildung sei das große Thema der Zukunft.

  • Bei der „Ansage Zukunft“ wurden auch 20 Kino-Boxen verlost, die die Veranstalter im Vorfeld der Bilanz an die Gewinner übergaben.

von Andreas Schmidt

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