Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Polizei sucht Brandstifter der Scheunenbrände

Feuer Polizei sucht Brandstifter der Scheunenbrände

Die Polizei schließt eine technische Ursache für den Brand einer Lagerhalle an der Kreisstraße 80 zwischen Wehrshausen und Marbach aus. Einen Tatverdächtigen gibt es laut der Ermittler bislang nicht.

Voriger Artikel
480 Euro brutto für 40-Stunden-Woche
Nächster Artikel
Altenpflegerin erstreitet Abfindung

Mehr als 40 Feuerwehrleute waren am Samstag im Einsatz. Die Löschungsarbeiten waren schwierig.Foto: Anna Ntemiris

Marburg. Da die Kriminalpolizei Marburg von Brandstiftung ausgeht, sucht sie Zeugen. Vom Wohngebiet Wehrshausen führt ein Trampelpfad an die Rückseite des Anwesens im Wald, bei dem am Samstag gegen 15 Uhr ein Feuer ausbrach. Die Kripo will wissen: Wer sah im Wald oder in der Nähe des ehemaligen Gärtnereigeländes Personen oder Fahrzeuge? In dem großen früheren Wirtschaftsgebäude waren Abfälle und Schrott, unter anderem alte Fahrzeuge und ein Bagger, gelagert (die OP berichtete). Alles wurde durch das Feuer zerstört.

Ob die Gegenstände legal gelagert waren, steht nach Informationen der OP nicht fest - zum Teil, weil viele gänzlich zerstört wurden. Im Juni war der Besitzer des Geländes wegen illegaler Abfallentsorgung zu einer Geldstrafe verurteilt worden (die OP berichtete).

Er hatte damals vor dem Marburger Amtsgericht erklärt, dass die Abfälle von Unbekannten, die sich Zutritt zu seinem Grundstück verschafft hätten, stammen. Die Polizei bestätigte gestern auf Anfrage der OP, dass der Besitzer des Anwesens an der Kreisstraße, an der so genannten Blauen Pfütze, der gleiche Mann ist, bei dem eine andere Halle im Oktober vergangenen Jahres gebrannt hatte.

In der Nacht vom 6. auf den 7. Oktober 2012 brach damals Feuer in der Brunnenstraße im Stadtteil Marbach aus. Auch damals entstand ein hoher Sachschaden. „Auch im Oktober muss es sich um Brandstiftung gehandelt haben. Es gibt aber in beiden Fällen keine Tatverdächtigen. Daher suchen wir Zeugen, die Hinweise geben können“, erklärte Polizeisprecher Martin Ahlich im OP-Gespräch.

Hinweise an die Kripo Marburg, Tel. 06421/406-0.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr