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Pharma-Unternehmen spenden an Flüchtlingshilfe

CSL Behring und CSL Plasma übergeben 15.000-Euro-Scheck Pharma-Unternehmen spenden an Flüchtlingshilfe

Unter dem Motto „Refugees Welcome“ wirbt die Stadt dafür, Flüchtlingen „einen Platz in unserer Gesellschaft zu gewährleisten“ – dabei bekommt sie auch Unterstützung von Firmen.

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Simone Naruhn (von links) überreichte zusammen mit Stephanie Fuchs und Dr. Antje Michel den Scheck an Oberbürgermeister Egon Vaupel, Joharik Gareyan und Susanne Hofmann.

Quelle: Marcus Hergenhan

Marburg. Oberbürgermeister Egon Vaupel sowie Joharik Gareyan vom Ausländerbeirat und die Integrationsbeauftragte Susanne Hofmann erhielten einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro von CSL Behring und CSL Plasma. Die Spende ist für die Flüchtlingshilfe bestimmt. Überreicht wurde er von Dr. Antje Michel und Stephanie Fuchs von CSL Behring sowie Simone Naruhn von CSL Plasma.

„Behring ist nun seit über 100 Jahren in Marburg, unser Unternehmen fühlt sich daher den Menschen vor Ort sehr verbunden. Darüber hinaus gehört erste Hilfe zu unseren Kernkompetenzen, da ist es nur logisch, dass dies auch für die Erstaufnahme von Menschen gilt, die aus ihrer Heimat hierher flüchten mussten“, so Stephanie Fuchs.

„Behring gehörte mit zu den Ersten, die unserem Spendenaufruf gefolgt sind. Wir können uns nicht genug bei den großzügigen Spendern sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern dieser Stadt bedanken. Marburg ist eine vielfältige, tolerante Stadt voller Menschen, die uns bei dieser schwierigen Aufgabe unterstützen, weil sie längst wissen, wie sehr diese Stadt von Migration profitiert“, sagte Vaupel.

Susanne Hofmann, die auch im Verein „Vielfalt Marburg“ aktiv ist, der sich für die Förderung von Demokratie, Toleranz und die Unterstützung der Flüchtlinge einsetzt, hatte auch schon eine Idee für die Nutzung.

„Es ist unheimlich wichtig, dass die Bürger diese Menschen, die zu uns kommen, auch persönlich kennenlernen. Es genügt nicht, wenn sie darüber nur von der Stadt informiert werden. Deswegen möchten wir ein neues Begegnungscafé anbieten“, sagte sie – um den ersten Kontakt zwischen Bürgern und Flüchtlingen herzustellen.

von Marcus Hergenhan

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