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Pflegekräfte streiken für höheren Lohn

Universitätsklinikums Marburg Pflegekräfte streiken für höheren Lohn

Um ihre Forderungen nach einem höheren Gehalt zu untermauern, legten am Freitag rund 500 Beschäftigte des Universitätsklinikums Marburg ihre Arbeit nieder.

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Die Patientenversorgung lief am Freitag am Universitätsklinikum nach Notdienstvereinbarung. Etwa 500 Mitarbeiter streikten für sieben Prozent mehr Lohn.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Ab 6 Uhr am Freitagmorgen lief die Arbeit im Universitätsklinikum Marburg nach einer Notdienstvereinbarung. Gut 500 Beschäftigte aus der Pflege und dem Service hatten ihre Arbeit niedergelegt und streikten.

„Wir fordern sieben Prozent mehr Lohn“, sagte Georg Schulze-Ziehaus, Landesfachbereichsleiter der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, die zu dem Warnstreik aufgerufen hatte.
Die Rhön-Klinikum AG als Betreiber des Uniklinikums Marburg hatte zuletzt eine Lohnerhöhung von 1,7 Prozent angeboten.

 

„Das ist indiskutabel und gleicht nicht einmal die Inflation aus“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Fabian Rehm während der Streik-Kundgebung. Neben höherem Lohn fordert Verdi auch bessere Arbeitsbedingungen für die rund 7.000 Beschäftigten der Universitätskliniken Gießen und Marburg sowie eine Übernahmegarantie für Auszubildende. Die nächste Verhandlungsrunde findet am Montag in Marburg statt.

Die Patientenversorgung sei trotz der Arbeitsniederlegung gewährleistet gewesen, informierte Klinikumssprecher Frank Steibli.

von Katharina Kaufmann

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