Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Optimismus als „Erfolgsturbo“

Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg Optimismus als „Erfolgsturbo“

Zum dritten Mal in Folge lud die Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises zur „Nowa Start“ als Netzwerktreffen für kleine und mittelständische Unternehmen ins Cineplex ein.

Voriger Artikel
Fotograf sieht sich als Melkkuh
Nächster Artikel
Beleidigungen verbauen Weg zum Job

Hauptreferent und Motivationscoach Jörg Löhr forderte in seinem Vortrag „Mitarbeiter, die für ihre Firma brennen“.

Quelle: Arnd Hartmann

Marburg. Unter dem Symbolbild einer in bunten Farben strahlenden Glühbirne richtete sich die diesjährige Kontaktmesse „Nowa Start“ unter dem Motto „Innovation“ an regional etablierte Unternehmen und solche, die kurz vor ihrer Existenzgründung stehen.

„Innovationsprozesse sind für unsere Region sehr wichtig“, sagte Dr. Frank Hüttemann von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises. Zahlreiche Unternehmen und Institutionen stellten sich deshalb mit Ständen im Kinofoyer den Fragen der Besucher.

„Für uns geht es bei diesem Treffen vor allem um die Darstellung, dass es ein Netzwerk des Austauschs für Frauen im Landkreis gibt“, erklärte Gertrude Laukenmann vom Unternehmerinnen-Netzwerk Marburg-Biedenkopf. Mit einer eigenen Umfrage an die Gäste ergründete die Stabsstelle Wirtschaftsförderung zudem, welche Unternehmen in der Region als besonders innovativ wahrgenommen werden und wo „pfiffigen Ideen“ bei ihrer Umsetzung künftig geholfen werden kann, berichtete Hüttemann. Auch im Sinne der kulturellen Vielfalt bot das Netzwerktreffen eine Informationsplattform zum gemeinsamen Dialog.

Löhr vermittelt Tipps

„Die Nowa ist eine Veranstaltung, die sich immer wieder verändert hat“, erklärte der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow (CDU) den Gästen. Besonders zum wirtschaftlichen Ausbau mit funktionierendem Straßennetz, der Attraktivitätssteigerung für künftige Arbeitnehmer und Stärkung der lokalen Kulturlandschaft rief Zachow in seiner Rede auf. Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) erinnerte an die erfolgreiche städtische Willkommenskultur und die Relevanz der Förderung von jungen Menschen in der Universitätsstadt und der Region.

Der Motivationscoach und ehemalige Handball-Nationalspieler Jörg Löhr bot dem Publikum ein „positives Buffet“ mit erfolgreichen Tipps und Tricks unternehmerischer Kompetenzen. Besonders die persönliche Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern rückte er in den Fokus seines Vortrags. Preiskampf und schwankenden Absatzmärkten verordnete er mehr Konjunktur durch die intensive Motivation und Förderung der Belegschaft in Betrieben.

Ganz nach der Expertise des kalifornischen Computer- und Softwareherstellers Apple plädierte Löhr für konsequente Veränderungsprozesse in Unternehmen, um Innovationserfolge durch Einfachheit, Emotionalität und radikale Kundenorientierung zu erreichen. Den „Erfolgsturbo der Betriebswirtschaft“ bilde dabei der Optimismus selbst: „Wir brauchen Bunsenbrenner in den Unternehmen. Kollegen, Mitarbeiter und Vorgesetzte, die für ihre Firma brennen“, sagte Löhr.

von Arnd Hartmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr