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OP-Leser küren die schönste Fassade im Kreis

Fassadenpreis 2009 OP-Leser küren die schönste Fassade im Kreis

Die Maler- und Lackierer-Innung Marburg schreibt in diesem Jahr zum ersten Mal den „Fassadenpreis 2009“ aus. Der Sieger wird dabei von den OP-Lesern bestimmt.

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Die Jury ist schon ganz gespannt auf die Einsendungen zum „Großen Fassadenpreis 2009“.

Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. Um die Leistungen der heimischen Maler- und Lackiererbetriebe zu würdigen und in der Öffentlichkeit zu präsentieren, hat die Maler- und Lackierer-Innung Marburg beschlossen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises jährlich den „Großen Fassadenpreis“ zu vergeben.„Fassaden prägen maßgeblich das Erscheinungsbild unserer Städte.

Fassadenrenovierungen sind mehr als nur Substanz erhaltende Maßnahmen“, sagte Innungsobermeister Arnulf Preis am Mittwoch bei der Vorstellung des Wettbewerbs. Deshalb habe es der Vorstand der Innung für angebracht gehalten, einen Wettbewerb ins Leben zu rufen, der die Leistungen der Handwerker würdige. Dieser sei in Mittelhessen einzigartig.Bis zum 15. Juli noch können Handwerksbetriebe, die Mitglied in der Maler- und Lackierer-Innung Marburg sind, zwei von ihnen gestaltete Objekte einreichen.

„Diese müssen sich aber im Landkreis Marburg-Biedenkopf befinden oder dürfen nicht weiter als etwa zehn Kilometer von der Kreisgrenze entfernt sein“, erläuterte Preis. Um bei der ersten Ausschreibung die Gefahr einer zu geringen Teilnahme zu vermeiden, sind Fassaden ab dem Jahr 2005 zum Wettbewerb zugelassen.

Für die Bewerbung um den Preis müssen Farbfotos eingereicht werden, die den jeweiligen Zustand des Objektes vor den Handwerksarbeiten und danach zeigen, sowie Zahlen und Daten zur fachlichen Ausführung, den Zielvorgaben des Kunden und die Einbindung in das architektonische Umfeld.

Nach der Bewerbungsphase entscheidet dann eine unabhängige vierköpfige Jury, bestehend aus Manfred Sindl (Malermeister, geprüfter Restaurator im Maler- und Lackiererhandwerk), Otfried Engelbach (Fachdienstleiter Bauen, Wasser- und Naturschutz beim Landkreis Marburg-Biedenkopf, Baurat), Rolf Zährl (Vorstandsmitglied der Sparkasse Marburg-Biedenkopf) und Waltraud Mechsner-Spangenberg (Architektin), welche fünf Bewerber für die Finalrunde nominiert werden.

Bewertet werden dabei die gelungene Einbindung der Fassade in das architektonische Umfeld, die stilistische und historisch angemessene Farbigkeit, das Zusammenspiel von Bauteilen, Werkstoffen und Farben, den Verschönerungseffekt und die qualitative Ausführung der Arbeiten.

Die besten fünf Bewerber werden dann ab September in der OP vorgestellt. Anschließend wählen die Leser mit Stimm-Coupon den Sieger. Die Siegerehrung soll dann im Oktober stattfinden.

„Der Fassadenpreis ist ein Ehrenpreis“, berichtete Arnulf Preis. Das bedeute, dass es keine Belohnung im Sinne eines Preisgeldes gebe, sondern einen Pokal für den Gewinner und ein Schild an der Sieger-Fassade, dass mitteilt, dass diese Fassade Preisträger ist. „Ich denke, dass der Große Fassadenpreis ein toller Wettbewerb ist und Fassaden dadurch wieder mehr Beachtung in der Öffentlichkeit finden“, sagte Jury-Mitglied Manfred Sindl am Mittwoch. Er sei stolz und freue sich auf die Bewerbungen.

von Katharina Kaufmann

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