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Novartis schafft Gewinnsprung

Quartals-Bilanz Novartis schafft Gewinnsprung

Zwei Tage nach dem Paukenschlag legte der Schweizer Pharmakonzern Novartis seine Quartals-Bilanz vor.

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Quelle: Tobias Hirsch

Marburg.. Das Pharmaunternehmen hat im ersten Quartal einen Gewinnsprung geschafft. Der Verkauf des Bluttransfusionsgeschäfts bescherte den Baselern ein kräftiges Gewinnwachstum. Unter dem Strich ist nach Angaben des Konzerns der Überschuss um 24 Prozent auf rund drei Milliarden US-Dollar gestiegen. Der Umsatz von Novartis stieg im ersten Quartal nur leicht um ein Prozent auf 14 Milliarden Dollar.

Am Dienstag hatte Novartis einen milliardenschweren Umbau mit einer ganzen Reihe von Zu- und Verkäufen angekündigt. Die Impfstoffsparte und damit auch Novartis Vaccines in Marburg wird an den britische Konzern GlaxoSmithKline (GSK) verkauft.

Verlust in Marburg weiter eingegrenzt

Novartis Vaccines hatte ein starkes Quartal, vor allem durch die Grippeprodukte in Schwellenländern und das Geschäft mit Medikamenten gegen Meningitis. Mit Bexsero habe man neue Meilensteine gesetzt, erklärte der Konzern. Das Medikament Bexsero wird zum Beispiel künftig in das britische Immunisierungsprogramm für Säuglinge aufgenommen (die OP berichtete). In Marburg sei es Novartis Vaccines gelungen, den operativen Verlust weiter einzugrenzen. In den vergangenen Jahren hatte Novartis zeitweise Probleme bei der Grippe-Impfstoff-Produktion. Vor diesem Hintergrund sind die Marburger nun besonders froh über den Wachstum.

Der Nettoumsatz der Impfstoffsparte wuchs laut Bilanz im ersten Quartal um 13 Prozent auf 215 Millionen US-Dollar.

Zu diesem Anstieg trugen maßgeblich die Meningitis-Impfstoffe bei sowie die Einführung von Bexsero in mehreren privaten Märkten in Europa wie auch in Australien und Kanada, hieß es. „Die im Vorjahr erzielten starken Verkäufe von Grippeimpfstoffen zu Saisonende blieben 2014 aus, wurden jedoch durch die Umsätze mit Meningitis-Impfstoffen mehr als wettgemacht.“

Angesichts von weniger Konkurrenz durch Nachahmerpillen als befürchtet bekräftigte Konzernchef Joseph Jimenez den Ausblick für 2014. Ohne Währungseffekte soll der Umsatz im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen.

von Anna Ntemiris

 

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