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Novartis gründet neue Gesellschaft

Pharma Novartis gründet neue Gesellschaft

Das britische Unternehmen GlaxoSmithKline hat die Impfstoffproduktion von Novartis gekauft. Ausgeschlossen hiervon war aber die Grippeimpfstoff-Sparte. Diese soll nun eine neue Gesellschaft übernehmen.

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Ein Novartis-Mitarbeiter hält eine Ampulle: Das Pharmaunternehmen will eine neue Gesellschaft gründen.

Quelle: Novartis

Marburg. Die Marburger Geschäftsleitung von Novartis Vaccines hat in einer außerordentlichen Mitarbeiter-Versammlung die Gründung einer neuen Gesellschaft in Marburg bekannt gegeben. Dies bestätigte das Unternehmen auf Anfrage der OP. Die Tochterfirma soll die Grippeimpfstoffsparte betreiben, denn diese ist vom Tauschgeschäft mit dem britischen Konzern GlaxoSmithKline aus kartellrechtlichen Gründen ausgeschlossen. Das neue Unternehmen sei noch nicht im Handelsregister eingetragen, daher wolle man noch keine Namen nennen, hieß es aus der Pressestelle von Novartis in Marburg. Betriebsrat und Geschäftsleitung seien in Gesprächen, um die Überleitung von Beschäftigten zu regeln.

Der Schweizer Weltkonzern Novartis hatte im April einen großangelegten Umbau mit Tauschgeschäften und Teilfusionen verkündet, in den neben der britischen GSK auch der US-Konzern Eli Lilly einbezogen ist (die OP berichtete). Im ersten Quartal 2015 sollte alles über die Bühne gegangen ein.

von Anna Ntemiris

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Im Zuge der Vorbereitung auf den Übergang zu GSK hat Novartis Vaccines in Marburg eine Tochterfirma gegründet. Viele Fragen bleiben noch offen.

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