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Neues Spielzimmer rollt bald

Sparkasse spendet für „Richtsberg-Mobil“ Neues Spielzimmer rollt bald

Gespräche, Hilfe bei Bewerbungen oder Gesellschaftsspiele: Überall dort, wo das Richtsberg-Mobil Station macht, können junge Menschen eine ­Ergänzung zu ihrer Freizeitgestaltung erhalten.

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Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Andreas Bartsch (links) mit Mitarbeitern der Sparkasse und ­Projektbeteiligten am Richtsberg.

Quelle: Benjamin Kaiser

Richtsberg. Seit 2012 ist das fahrende Sozialprojekt auf den Straßen des Stadtteils Richtsberg unterwegs. Nun unterstützte die Sparkasse Marburg-Biedenkopf den Kauf eines neuen „Richtsberg-Mobils“. Die Resonanz der Jugendlichen und Heranwachsenden sei riesig.

Das berichtet Oliver Henke, Pfarrer in der Thomaskirche am Richtsberg, die das Projekt „Richtsberg-Mobil“ unterstützt. Seit vier Jahren sind vier Jugendarbeiter dreimal die Woche in einem weißen Bus unterwegs.

Am Richtsberg fahren sie umher und sind auf der Suche nach Jugendlichen und Heranwachsenden, denen sie Freizeitbeschäftigung und Hilfe anbieten.

Sparkasse unterstützte 
das Projekt schon einmal

Doch jetzt muss ein neuer Bus her und bei dessen Anschaffung hilft die Sparkasse Marburg-Biedenkopf mit 7000 Euro immens. „Wir haben das Richtsberg-Mobil schon vor drei Jahren finanziell unterstützt, und als Sparkasse sehen wir uns in der Pflicht, bei sozialen Projekten einen Beitrag zu leisten“, erklärte Vorstandsvorsitzender Andreas Bartsch.

„Vor einigen Jahren hatten wir hier Probleme mit Lärmbelästigung durch Jugendliche und wir haben uns gedacht, dass so ein Projekt helfen könne“, erklärt Regina Drechsel vom Begleitausschuss des Projekts, der sich aus Mitgliedern der Kirchengemeinde zusammensetzt, den Grund für das Projekt. Einer der Jugendarbeiter ist der 28-jährige Daniel Wegner. „Wir fahren zu den Orten, an denen sich die Jugendlichen aufhalten und sprechen sie an“, erklärt er.

Ein weiteres Argument für den Bus ist, dass es schwierig sei, ­Jugendliche und Heranwachsende zu Veranstaltungen zu locken. Somit kommt die Hilfe direkt zu den Richtsbergern.

Die Kinder, die hoffen im Bus auf elektronische Unterhaltung zu stoßen, werden enttäuscht. Es geht um das Miteinander. So stehen insbesondere Gesellschaftsspiele auf dem Programm. Doch nicht nur Freizeitgestaltung ­haben die Jugendarbeiter im Sinn.

Sie unterstützen Heranwachsende zum Beispiel auch bei der Jobsuche oder Bewerbungen und können auch bei Verschuldung mit Rat und Tat zur Seite stehen.

von Benjamin Kaiser

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