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Neuer Wohnraum für den Stadtwald

Neubauten Neuer Wohnraum für den Stadtwald

Spatenstich im Stadtwald: Das Unternehmen Lindemann Immobilien aus 
 Biebertal baut dort drei Häuser mit 27 Wohnungen und investiert rund 6,5 Millionen Euro.

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Die Visualisierung zeigt, wie die drei Häuser aussehen sollen.

Quelle: privat

Marburg. Die ersten Arbeiten am Grundstück zwischen Georg-Elser-Straße und Hedwig-Jahnow-Straße waren schon ausgeführt, und auch ein Bagger stand schon parat.

Der hatte nämlich im Vorfeld des Spatenstichs bereits einige Erdarbeiten auf dem Areal vorgenommen, auf dem in zwei Bauabschnitten drei Häuser mit 27 Eigentumswohnungen entstehen sollen.

Bauherr ist Lindemann Immobilien aus Biebertal. Geschäftsführerin Barbara Lindemann kennt den Stadtwald, denn sie arbeitete nach eigener Aussage bereits vor einigen Jahren an der Vermarktung des Gebiets mit.

„Ich beobachte das Baugebiet schon seit einigen Jahren und war sehr fasziniert davon, wie es sich in den vergangenen zwei Jahren entwickelt hat“, sagt Lindemann. Sie bescheinigt dem Stadtwald „ein großes Potenzial“, nicht nur wegen der Stadtbus-Anbindung, sondern vor allem, weil kürzlich ein kleiner Tegut-Markt eröffnet wurde (die OP berichtete).

Wohnungen werden barrierefrei

„Und in Marburg gibt es nicht mehr viel Fläche – schon gar nicht für bezahlbaren Wohnraum“, erläutert die Geschäftsführerin. Am 28. April habe sie mit Silvia Röschlein von der Stadtentwicklungsgesellschaft telefoniert und Kenntnis von dem Grundstück erlangt. „Am nächsten Tag sind der Architekt, mein Mann und ich direkt hergefahren und haben das Grundstück vermessen“, erzählt sie. Die Hanglage habe sie zunächst erschreckt – doch dann habe sie das Grundstück gekauft, „denn ich habe es genau so vor mir gesehen, wie es jetzt geplant ist. Und nun, kein halbes Jahr später, geht es los“, freut sich Lindemann.

Mit den drei Häusern, in denen Zwei- und Dreizimmer-Eigentumswohnungen zwischen 56 und 90 Quadratmetern entstehen sollen, habe sie keine bestimmte Käuferschicht im Auge. Mit Blick auf die Zukunft baue man jedoch barrierefrei – daher richte man sich nicht primär an studentisches Wohnen.

Die Häuser entstehen laut Lindemann im Niedrigenergie-Standard, verfügen über Aufzüge – bei diesen lege man Wert darauf, dass es durch sie keine Geräuschbelästigung für die Bewohner gebe, da sie „im Flur liegen und an keine Wohnung anschließen“. Hinzu kommen 20 Stellplätze in einer Tiefgarage und weitere 12 auf einem abgeschlossenen Parkdeck.
Zunächst sollen die Tiefgarage sowie die beiden Häuser an der Georg-Elser-Straße entstehen, im zweiten Bauabschnitt wird dann das Haus an der Hedwig-Jahnow-Straße entstehen.

Die 27 Wohnungen – gebaut von heimischen Unternehmen – werden eine Gesamtfläche von 1 935 Quadratmetern umfassen. Innerhalb von zwölf ­Monaten sollen die Häuser ­fertiggestellt sein, „wenn der Winter mitspielt“.

von Andreas Schmidt

Ursula Schulze-Stampe (ehrenamtliche Stadträtin), Barbara Lindemann, Architekt Ralf Rosner, Silvia Röschlein von der Stadtentwicklungsgesellschaft und Bauunternehmer Marc Wilhelm beim Spatenstich. Foto: Andreas Schmidt
 
 
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