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Neuer Vorstand für die Fleischer

Fleischerinnung Neuer Vorstand für die Fleischer

In der Jahreshauptversammlung der Fleischer-Innung Biedenkopf wurde der aus dem Amt scheidende Obermeister Erich Schneider zum Ehren-Obermeister ernannt und mit der silbernen Ehrennadel des Hessischen Fleischerverbandes ausgezeichnet.

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Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Frank Interthal (von links) mit dem neu ernannten Ehren-Obermeister der Fleischerinnung Erich Schneider, dem neu gewählten Vorstand der Innung und den ausgezeichneten Fleischermeistern.

Quelle: Klaus Peter

Biedenkopf. Im Haus des Handwerks fand die Jahreshauptversammlung der Fleischer-Innung Biedenkopf statt, in deren Mittelpunkt die Neuwahl des Vorstandes stand. Der bisherige Obermeister Erich Schneider aus Angelburg-Lixfeld, der dieses Amt seit dem Jahr 1996 inne hatte, erklärte, dass er für eine Neuwahl nicht mehr zur Verfügung stehe.

Unter der Wahlleitung von Frank Interthal wurde der Vorstand der Fleischerinnung Biedenkopf anschließend wie folgt neu gewählt: Obermeister Georg Meissner (Breidenbach), stellvertretender Obermeister Ulrich Schneider (Buchenau), Beisitzer Werner Grebe (Biedenkopf-Kombach), Heinrich Schorge (Gladenbach-Weidenhausen) und Christoph Schneider (Angelburg-Lixfeld).

In den Gesellenprüfungsausschuss wurden Werner Grebe, Ulrich Schneider, Georg Meissner, Heinrich Schorge und Stefanie Maas gewählt. Der neu gewählte Obermeister Georg Meissner ernannte anschließend Erich Schneider zum Ehren-Obermeister der Fleischer-Innung Biedenkopf.

In seinem Jahresbericht hatte Schneider zuvor noch mitgeteilt, dass das deutsche Fleischerhandwerk im vergangenen Jahr ein leichtes Umsatzplus von etwa 1,5 Prozent erwirtschaftet habe. „Während kleinere Betriebe zumeist Einbußen hinnehmen mussten, sind bei größeren Betrieben mehrheitlich leichte Zuwächse erzielt worden“, berichtete er.

Der Trend, der seit Jahren beobachtet werde, habe sich auch in der Form fortgesetzt, dass anstelle der kleinen und Kleinst-Unternehmen in dieser Branche verstärkt die größeren und leistungsfähigen Betriebe expandieren.

Schneider sprach auch den sogenannten Dioxinskandal von Anfang vorigen Jahres an. Dieser sei äußerst unerfreulich, denn durch diesen erneuten Lebensmittelskandal werde das Ansehen von Lebensmitteln und deren Erzeugern und Händlern arg beschädigt.

von Klaus Peter

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