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Neuer Betriebsrat hat mehr Mitglieder

Uni-Klinik Neuer Betriebsrat hat mehr Mitglieder

Nachdem die Mitarbeiter des Uni-Klinikums ihre Vertreter gewählt haben, tagte erstmals der neue Betriebsrat: Jetzt steht fest, wer für seinen Sitz in diesem Gremium von seiner bisherigen Aufgabe freigestellt wird.

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Nach der Konstituierung stellten sich die Mitglieder des neuen Betriebsrats am Marburger Uni-Klinikum zum Gruppenfoto auf. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Eine Woche nach der Betriebsratswahl am Standort Marburg der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH wurden die Wahlergebnisse offiziell und im Detail bekannt gemacht: 1525 gültige Stimmen wurden abgegeben, Wahlberechtigt waren rund 4400 Frauen und Männer. 21 Stimmen waren ungültig. Die meisten Stimmen (799) erhielt die Liste der Gewerkschaft „Verdi“ (die OP berichtete).

Auf Platz 2 kam die Ärztegewerkschaft „Marburger Bund“, die diesmal nicht nur Ärzte auf ihrer Liste hatte, sondern auch Kollegen aus der Pflege und der Technik ins Rennen schickte. Der „Marburger Bund“ kam auf 401 Stimmen, gefolgt von der „Freien und unabhängigen Liste, die auf 325 Stimmen kam. Der neue Betriebsrat hat diesmal 27 Mitglieder und damit zwei mehr als bisher. Das liegt daran, dass diesmal ein größer Personenkreis zur Wahl zugelassen war, zum Beispiel auch Schüler der Physiotherapieschule.

Sieben Personen im hauptamtlichen Betriebsrat

Alle Listenführer haben jeweils einen Sitz im neuen Gremium. In der konstituierenden Sitzung am Mittwoch wurde Bettina Böttcher, Listenführerin von „Verdi“ zur Vorsitzenden wiedergewählt und Wolfgang Demper zum stellvertretenden Vorsitzenden. Neben Böttcher und Demper wurden während der Sitzung folgende Mitglieder zu freigestellten Betriebsratsmitgliedern gewählt: Björn Borgmann, Elfriede Achenbach, Dr. Dirk Gehrke und Heinz Laucht. Außerdem werden jeweils mit einer halben Stelle die Kollegen Michael Damian und Michael Weber für den Betriebsrat freigestellt.

Das hauptamtliche Betriebsratsgremium ist nun ebenfalls größer, bisher gab es sechs statt jetzt sieben freigestellte Betriebsratsmitglieder.

von Anna Ntemiris

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