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Neue Pflichten für Friseure

Înnung zieht Bilanz Neue Pflichten für Friseure

Neben einem Rückblick sowie Berichten aus der Berufsschule und dem Prüfungsausschuss stand ein Vortrag über neue 
Regelungen für die 
 Kassenprüfung auf dem Programm der Friseur­versammlung.

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Thomas Kreiter (von links), Meinhard Moog, Martina Klein, Rolph Limbacher, Claudia Hönig-­Pingel, Karin Hoffmann und Melanie Scheithauer informierten die Mitglieder.

Quelle: Rike Werner

Marburg. Die Jahreshauptversammlung der Friseur-Innung Marburg war gut besucht, der Vorstand freute sich über den gefüllten Saal im Berufsbildungszentrum Marburg.

Obermeister Rolph Limbacher gab einen Rückblick auf die Veranstaltungen der vergangenen Monate. Unter anderem hob er die gut besuchte „Modevision“ im Februar in Stadtallendorf oder die Meisterfeier am 13. November vergangenen Jahres, die er als „gelungene Veranstaltung“ betitelte, hervor.

Limbacher lobte den „sehr gut funktionieren Vorstand“ und die Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle. Der Kreishandwerksmeister machte auch auf die kommenden Vorstandswahlen aufmerksam und rief die Innungsmitglieder auf, sich Gedanken über Nachfolger zu machen, da einige Vorstandsmitglieder nicht mehr kandidieren würden.

Die Fachlehrerin Roswitha Löchel präsentierte in ihrem Bericht aus der Berufsschule stabile Zahlen an Auszubildenden. 25 Marburger Schüler befänden sich im dritten Ausbildungsjahr, im zweiten und im ersten seien es jeweils 18. Löchel wies auf einen Kurs zur Prüfungsvorbereitung für lernschwache Schüler hin. Der Kurs, der beim Bestehen der Kenntnisprüfung helfen soll, findet am 25. April statt.

Zahl der Betriebsprüfungen 
wird sich wohl erhöhen

Aus dem Prüfungsausschuss berichtete Claudia Hönig-Pingel von durchschnittlichen Ergebnissen bei den Gesellenprüfungen. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag jedoch auf dem Vortrag von Thomas Kreiter, dem Leiter der Buch- und Steuerberatungsstelle der Kreishandwerkerschaft.

Kreiter klärte die Innungsmitglieder über Regelungen zum Mindestlohn sowie vor allem zu wichtigen Änderungen bezüglich der Kassenprüfung auf, die ab 2017 gelten werden.

„Alle Betriebe, die mit Handwerk hantieren, müssen sich darauf einstellen, dass die Schlagzahl der Betriebsprüfungen erhöht wird“, erklärte der Steuerberater, als er über die Aufzeichnungs- und Meldepflichten sprach.

Kreiter erläuterte, worauf die Geschäftsleute beim Gebrauch von offenen Ladenkassen und Registerkassen sowie beim Kassenabschluss zu achten haben und klärte ebenfalls die Frage nach der Buchführungspflicht.
Für die Friseurbetriebe be­deuten die neuen Regelungen auch gesonderte Aufzeichnungspflichten.

„Die Innungsarbeit existiert, um den Betrieben zu helfen, damit diese nicht blindlings in unbekannte Situationen hineinlaufen“, betonte Limbacher und fügte hinzu: „Es ist wichtig, ­Innungsmitglied zu sein, um ­einen Informationsvorsprung zu haben.“

von Rike Werner

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