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Neue Hülle und neue Inhalte

Kaphingst feiert Richtfest Neue Hülle und neue Inhalte

Das Familienunternehmen startet in eine neue Ära: Anfang nächsten Jahres soll das „Mutterhaus“, der neue Gesundheitsmarkt in Wehrda, neu eröffnet werden. Auch das Einzelhandelskonzept wird verändert.

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Geschäftsführer Boris Pichler (rechtes Bild) berichtete den Gästen des Richtfests über die anstehenden Pläne, mit deren Umsetzung das Unternehmen Kaphingst bereits begonnen hat.

Quelle: Foto: mymedia GmbH

Marburg. Wehrda. In den vergangenen Wochen und Monaten konnte man deutliche Fortschritte erkennen: Die Fassade und das Dach des neuen Gesundheitsmarkts im Kaufpark Wehrda sind fertig gestellt. Auf der Großbaustelle steht nun ein großes modernes Geschäftshaus.

Am Mittwoch luden Boris Pichler, geschäftsführender Gesellschafter der Sanitätshaus Kaphingst GmbH, und seine Ehefrau Andrea Suntheim-Pichler zum Richtfest ein. Mitarbeiter, Inhaber der benachbarten Einkaufshäuser, Handwerker sowie Vertreter aus Wirtschaft und Stadt waren gekommen, um das Gebäude aus nächster Nähe zu sehen.

Das Gebäude hat ein eigenes Blockheizkraftwerk sowie eine Wärmedämmung, sodass es fast Passivhausstandard habe. Die Unternehmensgruppe Kaphingst hat insgesamt elf Standorte - von Kassel bis Bad Nauheim. Das Mutterhaus im Kaufpark Wehrda bekommt nun nicht nur eine neue Hülle, sondern auch neue Inhalte, erklärte Andrea Suntheim-Pichler der OP. Boris Pichler sprach von „Kaphingst 2.0“: Das Einzelhandelskonzept des Unternehmens werde in eine neue Generation geführt. Ein Beispiel: Kunden können künftig online Zugriff auf alle Produkte der Firma haben, zudem werde Kaphingst seine Produktpalette erweitern und neue Marken einführen. So wird das Unternehmen in Wehrda auch einen E-Bike-Handel mit Werkstatt führen.

„Das Einkaufen muss Erlebnischarakter haben und die Verbindung mit virtuellen Welten anbieten“, erklärt Pichler, der das jetzige Geschäft vor 14 Jahren eröffnete. Mit dem kompletten Umbau wurde die Fläche um mehr als das Doppelte erweitert. Auch soll nach dem Umbau ein Gastronomiebetrieb eröffnet werden (die OP berichtete). Mit dem Neubau fasst Kaphingst zwei seiner insgesamt neun Standorte zusammen: Die Orthopädie-Schuhtechnik wird aus der Uferstraße in den Kaufpark ziehen. Mit einer „Investitionssumme in Millionenhöhe“ will das Unternehmerpaar an der exponierten Lage ein repräsentatives Geschäftshaus errichten, das seine Anfänge 1912 mit der Eröffnung einer Werkstatt für Chirurgiemechanik in der Uferstraße nahm.

Der Verkehr geht während des Umbaus weiter - allerdings auf der anderen Seite der Kreuzung: gegenüber Begro in einem großen Zelt.

von Anna Ntemiris

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