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Nach Höpp geht auch Zährl

Sparkasse Marburg-Biedenkopf Nach Höpp geht auch Zährl

Weitere Veränderungen im Vorstand der Sparkasse Marburg-Biedenkopf: Nachdem Norbert Höpp im April vorzeitig das Kreditinstitut verlassen hat, wird der Vertrag von Rolf Zährl nicht verlängert.

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Rolf Zährl (links) verlässt die Sparkasse. Vorstandschef Andreas Bartsch wird mit zwei neuen Kollegen die Geschäfte führen.

Quelle: Anna Ntemiris

Marburg. Mit nur drei Sätzen gab die Sparkasse Marburg-
Biedenkopf am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt, dass Rolf Zährl das heimische Kredit­institut verlässt. Zährl gehört seit fast 20 Jahren dem Vorstand an, sein Vertrag wird nun nach Ablauf am 30. Juni 2016 nicht mehr verlängert. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der damaligen Sparkasse der Stadt Marburg und dem Studium der Betriebswirtschafts­lehre an der Philipps-Universität kehrte Zährl 1990 zur 
Sparkasse zurück.

Vorstandschef Andreas Bartsch erklärte auf Anfrage der OP, dass er bis Juni weiterhin wie bisher gut mit Zährl zusammenarbeiten werde. Eine Nachfolge stehe noch nicht fest. Mit Zährls Abschied gibt es einen weiteren Wechsel an der Spitze der Sparkasse. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich abgezeichnet, dass es im Vorstand der Sparkasse zu personellen Umbrüchen kommen könnte – aufgrund von unterschiedlichen Auffassungen zu geschäftspolitischen Punkten.

Schönleber tritt Stelle erst im Januar 2016 an

Ein Rumoren sickerte durch, auch wenn nach außen hin stets Geschlossenheit demonstriert wird. Ende des Jahres teilte die Sparkasse mit, dass Norbert Höpp ab April ausscheidet. Er gehörte 15 Jahre dem Vorstand an.
Es sei sein persönlicher Wunsch gewesen, vorzeitig aus dem Amt auszuscheiden, so die offizielle Begründung für die Tatsache, dass Höpps Vertrag vorzeitig aufgelöst worden war. Der Verwaltungsrat, das Aufsichtsorgan des Kreditinstituts, hatte Höpps Stelle ausgeschrieben und nach einem Bewerbungsverfahren im Frühjahr 
einen Nachfolger auserkoren: Jochen Schönleber.

Er wird allerdings erst ab Januar die Stelle in Marburg 
antreten können, weil sein bisheriger Vertrag in Böblingen noch wirksam sei, erklärte 
Bartsch am Mittwoch auf Anfrage. Schönleber ist bisher stell­vertretendes Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Böblingen. Seine beruflichen Wurzeln hat der gebürtige Tauberbischofsheimer bei der Sparkasse. Er wird für den gesamten Bereich der Privat- und Firmenkunden 
verantwortlich sein ( die OP berichtete).

Mit weiteren Veränderungen ist in nächster Zeit nicht zu rechnen. Der Vertrag von Andreas Bartsch läuft bis 2017, er war 2012 als „Externer“ von Göttingen nach Marburg gekommen und trat die Nachfolge von Roland Hippe an, der damals in den Ruhestand gegangen war.

von Anna Ntemiris

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