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Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Standort Behringwerke Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Schüler und Eltern informierten sich über die 
Ausbildungsmöglichkeiten der Pharmaunternehmen am Standort Behringwerke – dabei stand die Praxis im Vordergrund.

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Der Ausbildungstag am Standort Behringwerke bot nicht nur theoretische Informationen: Vielmehr konnten die Interessenten selbst Hand anlegen.

Quelle: Verena Pophanken

Marburg. 520 Besucher nutzten das Angebot des Informationstages Ausbildung am Standort Behringwerke Marburg. Die ausbildenden Unternehmen CSL Behring, GSK Marburg, Siemens Healthcare und Pharmaserv zeigten den Besuchern, wie die Ausbildungen verlaufen. In den Räumen des Unternehmens Provadis stellten Auszubildende des ersten und zweiten Lehrjahres ihre Berufe vor.

Die Besucher konnten sich über die Berufe Biologielaborant, Pharmakant, Industriemechaniker, Produktionsfachkraft Chemie, Elektroniker für Automatisierungstechnik und Industriekaufmann informieren. Auch Fachinformatiker und Fachlageristen werden am Standort Behringwerke ausgebildet.

Auszubildende sind mit Leidenschaft bei der Sache

Die Besucher konnten auch zahlreiche Berufsfelder selbst ausprobieren. So standen das Geschick und eine ruhige Hand bei dem von den Auszubildenden organisierten Spiel „Der heiße Draht“ im Mittelpunkt. Nach erfolgreichem Abschluss des Spiels gab es kleine Preise.

„Wir wollen den Besuchern ein möglichst reales Bild und eine Atmosphäre vermitteln, die zeigt, dass die Auszubildenden mit Leidenschaft und Eifer dabei sind“, sagte Bernd Batz, Standortleiter von Provadis in Marburg und Ausbildungsleiter. Die Auszubildenden würden zwar gefordert und angehalten zu lernen, aber nicht mit Zwang.

Mit Eifer und Tatendrang zeigten die Azubis dies sehr anschaulich. In den Ausbildungslaboren konnten sich die Besucher selbst einmal am Glasbrennen oder dem Herausfiltern der DNA einer Banane probieren. Aber auch kleine Rätsel konnten Schüler und ihre Eltern lösen. So galt es, den Abstrich eines Bakteriums dem jeweiligen Abstrichort zuzuordnen.

Bei einem „Schnupper­eignungstest“ erhielten die Teilnehmer eine Vorstellung davon, wie ein Eignungstest abläuft. Dieser entstand ursprünglich in den 60er-Jahren und wird immer wieder überprüft und an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Neben den klassischen Ausbildungen gab es auch die Möglichkeit, sich über ein Studium an der Provadis-Hochschule in Höchst zu informieren.

So bieten die Unternehmen etwa Bachelor-Studiengänge aus den Bereichen Informatik, Wirtschaftsinformatik, Hygiene, Design und medizinischer Informatik an.

Englisch kann im Umgang mit Kunden wichtig sein

Für Erfrischungen sorgten die Auszubildenden vor Ort ebenfalls. Mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee konnten sich die Besucher des Informationstags stärken. Der Erlös des Kuchenverkaufs ging in diesem Jahr an die soziale Einrichtung „Star(ke) Kids“.

Während der Ausbildung erhalten die Auszubildenden Englischunterricht. Nach Abschluss besteht die Möglichkeit, das Cambridge-Zertifikat zu erhalten.

„Die Lehrlinge sollen weiterhin geübt sein im Umgang mit der englischen Sprache“, erläuterte Bernd Batz. Es käme schon vor, dass die Auszubildenden mit Kunden oder Lieferanten in Kontakt kämen, die kein oder nur wenig Deutsch verstünden, so Kerstin Mund-Dersch, zuständig für den Englischunterricht der Auszubildenden. „Wir arbeiten während des Englischunterrichts eng mit Muttersprachlern zusammen“, erklärte sie.

von Verena Pophanken

Links: Mittels eines speziellen Farbstoffes werden auf der Trägerplatte tote Zellen sichtbar gemacht. Rechts: Am Beispiel einer ­Attrappe zeigten die angehenden Biologielaboranten, wie man mit Versuchstieren umgeht. Fotos: Pophanken
 
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