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Mitglieder erhalten sieben Prozent Rendite

Volksbank Mittelhessen Mitglieder erhalten sieben Prozent Rendite

Auf ein erfolgreiches Jahr blickt die Vertreterversammlung der VR Bank Mittelhessen zurück. An die Mitglieder wird eine Dividende von sieben Prozent ausgeschüttet.

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Dr. Peter Hanker, Vorstandssprecher der Volksbank Mittelhessen, bei seiner Ansprache.

Quelle: Privatfoto

Gießen. Vorstandssprecher Dr. Peter Hanker erläuterte, dass die Volksbank sowohl im Einlagen- als auch im Kreditgeschäft weiter gewachsen sei.

Die Vertreterversammlung stellte den Jahresabschluss fest und folgte dem Vorschlag des Vorstandes zur Gewinnverwendung. Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten damit eine Ausschüttung von sieben Prozent auf die eingezahlten Anteile.

Die Bilanzsumme der Volksbank Mittelhessen stieg um 2,4 Prozent oder 154 Millionen Euro auf zuletzt 6,662 Milliarden Euro. Auf der Aktivseite der Bilanz wurden die Kundenforderungen gegenüber dem Vorjahr um 54 Millionen Euro respektive 1,4 Prozent auf 3,859 Milliarden Euro ausgeweitet. Dabei wurden insgesamt 737 Millionen Euro neue Darlehen vergeben. Diesen standen Tilgungsleistungen der Kunden in Höhe von 647 Millionen Euro gegenüber.

Im Passivgeschäft verzeichnet die Volksbank Mittelhessen ein Wachstum der Gesamteinlagen um 114 Millionen Euro oder 2,1 Prozent auf 5,593 Milliarden Euro. Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld setzten die Kunden in erster Linie auf kurzfristige Anlagen, insbesondere Sichteinlagen wie Tagesgeld, teilte die Bank mit.

Niedrige Zinsen bedrücken Banker

Mit Ablauf der Wahlperiode schieden turnusgemäß Anton Bühlmeyer, Michael Koch, Dr. Georg Renner, Karl-Heinz Schäfer und Thomas Schmidt aus dem Aufsichtsrat aus. Sie stellten sich für eine Wiederwahl zur Verfügung und wurden durch die Vertreterversammlung für eine weitere Amtsperiode in das Gremium berufen.

Die Bank wagte auch einen Ausblick. Wesentlicher Faktor für die Entwicklung werde die weitere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank sein. So sorgte das Wertpapieraufkaufprogramm der EZB für weiter fallende Zinsen über alle Laufzeitbereiche. „Sollte das Zinsniveau, und davon ist derzeit auszugehen, extrem niedrig bleiben, wird dies den Wettbewerbsdruck deutlich erhöhen und die Ertragssituation von Volksbanken und Raiffeisenbanken erschweren“, so die Prognose.

In diesem herausfordernden Umfeld erwarte man dennoch ein moderates Wachstum des bilanziellen Kundenkreditgeschäftes. Auch bei den Einlagen gehe man von leichten Steigerungen aus. Mit marktgerechten Konditionen, attraktiven Produkten und kompetenter Beratung wolle man die eigene Position weiter festigen.

von unseren Redakteuren

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