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Mitarbeiter fuhr 28.000 Kilometer mit Dienstwagen

Arbeitsgericht Mitarbeiter fuhr 28.000 Kilometer mit Dienstwagen

Der im März ausgeschiedene kaufmännische Leiter der Roth Werke GmbH in Buchenau versuchte am Dienstag vor dem Arbeitsgericht Marburg die Kosten für einen Dienstwagen einzuklagen.

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Das Arbeitsgericht in Marburg.

Quelle: Archivfoto

Marburg. Der ehemalige kaufmännische Leiter des Maschinen- und Haustechnik-Herstellers war im Oktober des vergangenen Jahres von seinem Arbeitgeber entlassen worden.

Der mit dem Unternehmen geschlossene Abwicklungsvertrag erlaubte seinen Dienstwagen weiterhin bis zum endgültigen Ende des Arbeitsvertrages im März nutzen zu können und dabei die Kosten für Benzin und Öl aus der Firmenkasse zu zahlen – auch für Privatfahrten.

Der Mann machte rege davon Gebrauch und fuhr von Dezember 2008 bis März 2009 insgesamt 28.000 Kilometer. Dabei entstanden Benzinkosten von 1.704 Euro, die sich das Unternehmen bei der Vorlage der Belege weigerte zu zahlen. Lediglich die Hälfte der Summe, 852 Euro, zahlte man dem ehemaligen leitenden Mitarbeiter aus.

Der Anwalt des Betriebs argumentierte, man habe ihm das das Auto zwar uneingeschränkt zur Verfügung gestellt, „uneingeschränkt aber im Rahmen des üblichen Dienstwagen-Vertrags, bei dem Privatfahrten nur bis tausend Kilometer im Monat übernommen werden“, erklärte er.

von Christoph Wohlleben

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