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Mitarbeiter feiern Roth-Geburtstag

Firmengeschichte Mitarbeiter feiern Roth-Geburtstag

Das Unternehmen Roth hat seinen 70. Geburtstag nach dem offiziellen Festakt auch mit seinen Mitarbeitern und deren Familien gefeiert.

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Özkan Arikan (von links), Matthias Donges, Alfred Kajewski und Ralf Freund enthüllten die Bronzefigur, die Manfred Roth den Mitarbeitern geschenkt hat.

Quelle: Sascha Valentin

Buchenau. Rund 700 Gäste waren dazu in das Stammwerk nach Buchenau gekommen. „Ich bin überwältigt, so viele liebe Menschen hier versammelt zu sehen, von denen jeder tolle Laune mitgebracht hat“, begrüßte Manfred Roth die Feiernden, die einen Großteil der Logistikhalle ausfüllten.

Dabei dankte er nicht nur den aktuellen Mitarbeitern, sondern auch jenen, die mittlerweile aus 
dem Berufsleben ausgeschieden sind, aber dennoch mitfeierten – wie Albert Hedderich, der bereits seit 1962 bei Roth gearbeitet hatte, und Hermann Lenz als ältestem Mitarbeiter, der noch zehn Jahre früher in dem Unternehmen angefangen hatte, bei der Feier aber leider nicht anwesend sein konnte.

Beim Schreiben des Buches, in dem Roth die Firmengeschichte Revue passieren lässt ( die OP berichtete), seien ihm viele Erinnerungen gekommen, sagte Manfred Roth – vor allem auch an die Menschen, die die Entwicklung des Unternehmens begleitet haben. Ihnen sprach er seinen Dank für die 70 Jahre währende Loyalität aus, die sie der Firma Roth entgegengebracht haben und dies auch immer noch tun.

Manfred Roth verglich die Mitarbeiter mit einem Orchester, in dem jeder einzelne Musiker durch den Klang seines Instrumentes einen Teil zu der Gesamtkomposition beitrage. Passend zu diesem Vergleich machte er den Mitarbeitern ein symbolisches Geschenk: die Bronzestatue eines Trompeters als Sinnbild für die vielen Einzelteile des großen Roth-Orchesters. Diese Statue soll im Atrium einen geeigneten Platz finden, wie Betriebsratsvorsitzender Ralf Freund mitteilte.

Firmeneigene Band lässt es krachen

Er würdigte die Weitsicht und das unternehmerische Geschick Manfred Roths und seiner Familie, die es in den 70 Jahren immer wieder verstanden haben, die richtigen und vor allem richtungsweisende Entscheidungen zu treffen. Dadurch habe sich die Firma Roth von einem kleinen Handwerksunternehmen zu einem Weltmarktführer entwickelt.

Freunds Dank gebührte aber ebenso allen Mitarbeitern, die durch ihren Einsatz einen gewaltigen Anteil an dem Erfolg hätten. Ihnen gehöre dieser Tag, an dem das Feiern im Vordergrund stehe. Nach einem gemeinsamen Mittagessen erwartete die Besucher ein buntes Programm. So trat der Buchenauer Spielmannszug ebenso auf, wie die Tanzgruppe der Hinterländer Werkstätten und die firmeneigene Roth-Band ließ es aus einem Anhänger heraus ordentlich krachen.

Ein Magier verzauberte nicht nur die jungen Besucher, die sich ansonsten auf der Hüpfburg, beim Basteln und Kinderschminken austobten. Am späten Nachmittag übernahm dann Wolfgang Becker die Führung und versetzte die Feiernden mit seiner Musik in Tanzlaune.

Mit der Mitarbeiterfeier sammelte die Firma Roth aber auch Spenden für einen gemeinnützigen Zweck. Sie sollen dem Aktionsfonds für Kinder im Landkreis zugutekommen. Dieser hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder in Notlagen zu unterstützen.

von Sascha Valentin

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