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Mit leckeren Gerichten um die Welt

Gastronomischer Erlebnisabend Mit leckeren Gerichten um die Welt

Zwischen türkischer Suppe und rheinischem Sauerbraten brasilianischen Trommeln lauschen, dann Samba tanzen – der gastronomische Erlebnisabend der Käthe-Kollwitz-Studierenden hielt die Gäste bei bester Laune.

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Den Gästen wurden packende Trommelklänge geboten.

Quelle: Rike Werner

Marburg. Dass man, um andere Kulturen kennenzulernen, nicht zwangsweise weit reisen muss, konnten die Studierenden der Hotelfachschule Marburg zeigen. Unter dem Motto „Die Welt auf einem Punkt“ luden die angehenden Betriebswirte der Käthe-Kollwitz-Schule zu einem gastronomischen ­Erlebnisabend ein.

Begrüßt wurden die Gäste auf dem „touristischen Markt“, wo Vorspeisen bereits einen schmackhaften Vorgeschmack auf das folgende Vier-Gänge-Menü lieferten. Die Reise führte nach Russland, Peru, Basilien, Deutschland, Kurdistan und in die Türkei. Die 15 Studierenden kümmerten sich eigenhändig um das Wohl der Gäste und versorgten sie mit landestypischen Speisen und Getränken aus den sechs Nationen. Nach den Vorspeisen wurde ein kurzer Zwischenstopp in Brasilien eingelegt, als die Sambaband „Sambanana“ einen kurzen Einblick in die musikalische Vielfalt Brasiliens lieferte.

Kurz darauf konnten die Gäste selbst tanzen, denn nach dem Hauptgericht kam Bewegung in die Gesellschaft. Die Anwesenden begaben sich in den ersten Stock der Käthe-Kollwitz-Schule, wo der Brasilianer „Clayton“ den Gästen die Grundschritte von Salsa und Samba näherbrachte. Beim Tanzen kamen die Gäste gehörig ins Schwitzen, doch war der Spaß allen Beteiligten anzusehen.

Atmosphäre besticht 
mit viel Liebe zum Detail

„Man wird hier richtig verwöhnt, der Abend ist sehr gelungen“, betonte der Gast Bernd Müller. „Es ist was ganz anderes, als wenn man einfach in ein Restaurant geht. Auch das Preis-Leistungsverhältnis ist nicht zu toppen“, sagte er.

Herausstechend war auch die Dekoration der Räume. Die Studierenden hatten mit viel Liebe zum Detail eine Atmosphäre geschaffen, die schnell Fernweh aufkommen ließ. So erinnerte der Speisesaal, ganz im Stil einer Flugreise, an das Innere eines Flugzeugs, während sich das Foyer in einen peruanischen Sandstrand und einen türkischen Markt verwandelt hatte.

Bei der Veranstaltung handelte es sich um ein Projekt der Unterstufe der Hotel- und Touristikfachschule, die unter der Leitung der Projektlehrer Ulrich Hahn und Willi Hütig den Abend eigenhändig plante und organisierte.
In der Unterstufe sind sechs verschiedene Nationen vertreten, dadurch entstand auch das von den Studierenden selbst gewählte Motto der „kulinarischen Weltreise“.

„Es war eine tolle Erfahrung“

„Normalerweise heißt es ja, viele Köche verderben den Brei, aber ich fand, es hat toll geklappt“, sagte die Studentin Jennifer Quehl. „Dafür, dass so viele verschiedene Charaktere zusammengearbeitet haben, ist es toll gelaufen“, betonte sie.

„Es ist das erste Projekt, das wir alleine geplant und durchgeführt haben und es war eine tolle Erfahrung“, fügte Studentin Simone Stöber hinzu. Auch Projektlehrer Willi Hütig war mit der Veranstaltung sehr zufrieden und lobte die Studenten für ihr Engagement und ihre Motivation: „Ich konnte feststellen, dass die einzelnen Arbeitsgruppen selbstständig arbeiteten. Die Motivation und die Begeisterung bei den Schülern ist fantastisch“, sagte er.

Die Karten für die Veranstaltung seien schnell ausverkauft gewesen, mit 65 Gästen sei der Saal bis auf den letzten Platz besetzt, berichtete Hütig und erzählte, die Anfrage an Karten sei immer sehr hoch. „Diese Projekte sind die Highlights der Weiterbildung.“

von Rike Werner

 
Die atmosphärische Dekoration ließ bei den Gästen schnell Fernweh aufkommen. Foto: Rike Werner
 
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