Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
Mit dem Sommer kommt die Strandbar

Vila Vita Mit dem Sommer kommt die Strandbar

Die Arbeiten laufen derzeit auf Hochtouren. Wenn das Wetter mitspielt, eröffnet die Vila Vita Gastronomie- und Handelsgesellschaft am 1. Mai im Nordviertel eine Strandbar.

Voriger Artikel
Sechs Prozent mehr in der „Lohntüte“
Nächster Artikel
Physik- und Mathe-Wissen ist gefragt

Eugen Stuckert von der Firma Ließfeld aus Wetzlar arbeitet am Beach-Club in Marburg. Unterhalb der DVAG Holding wird eine Strandbar errichtet.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Noch wird gebohrt, gehämmert und gestrichen: Der Strand im Marburger Nordviertel bedarf intensiver Vorbereitungen. Die DVAG-Tochter Vila Vita Gastronomie- und Handelsgesellschaft will am Lahnufer unterhalb der Elisabethbrücke eine Strandbar eröffnen. Der Eröffnungtermin ist für den 1. Mai vorgesehen, erklärt Michael Hamann, Geschäftsführer von Vila Vita. Die Planungen begannen mit der Eröffnung des DVAG-Kongresszentrums im Herbst 2011. „Die Strandbar gehört zum Gesamtkonzept“, erklärt Hamann.

Auflagen wegen Hochwasserschutz

Die Stadt habe den Betreibern für die Genehmigung „nicht unerhebliche Auflagen“ auferlegt. Die Bar befindet sich im Hochwasserschutzgebiet, sodass keine festen Einbauten erlaubt sind. Die Bartheke sollte also jederzeit schnell wieder abgebaut werden können. Dafür haben sich Hamann und sein Team etwas einfallen lassen: Ein 30 Jahre alter US-Schulbus wurde gekauft, der derzeit zu einer Bar umgebaut wird. Die Graffiti-Künstler Ronny Müller (36) und Bijan Aleahmad (35), bekannt als Marburger Graffiti-Crew „7767CRU“, sind für die optische Gestaltung des Busses engagiert worden. Er soll unterhalb der Brücke stehen.

Amerikanischer Schulbus wird lackiert und besprüht

Dort können die Besucher Cocktails, alkoholfreie Getränke oder Grillspeisen kaufen, erzählt Hamann. Passend zum Design des Cafés und Bistros Aroma sollen Sessel und Liegen in verschiedenen Farben aufgestellt werden. Der Sand wird auf Fleeceboden aufgeschüttet. Wasserresistente Holzplanken, kleine Steine und Findlinge prägen ebenfalls das Bild des Strandufers im Nordviertel.

Etwa 60 bis 70 Personen könnten sich an der Strandbar aufhalten, schätzt Hamann. Eintritt wird nicht erhoben. Und weil das Thema Feiern an der Lahn in Marburg stets ein Politikum ist, betont Hamann, dass sich die Strandbar an die „Sperrzeit“ für Außenbewirtung halten wird. „Das gilt für uns wie für andere gastronomische Betriebe auch“.

Toilettenwagen unterhalb der Brücke

Die DVAG-Gesellschaft wird zudem einen Toilettenwagen unterhalb der Brücke für die Besucher der Strandbar aufstellen. Zeitweise gab es in Marburg bereits Beach-Bars an der Lahn, so zum Beispiel am Rudolphsplatz. „Der DVAG-Vorstandsvorsitzende Dr. Reinfried Pohl wollte mit der Strandbar eine zusätzliche Attraktivität für die Stadt Marburg schaffen“, so Hamann. Die Strandbar habe keine festen Öffnungszeiten, sondern werde zwischen Mai und September bei schönem Wetter täglich ab mittags geöffnet haben.

von Anna Ntemiris

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr