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Minister sagt „Ja, aber“ zu geplantem Ausbildungshotel

Hotel Minister sagt „Ja, aber“ zu geplantem Ausbildungshotel

Das hessische Wirtschaftsministerium will die Jugendkonflikthilfe Marburg bei der Errichtung einer überbetrieblichen Berufsbildungsstätte unterstützen - aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Marburg. Als Voraussetzung betrachtet das Ministerium die verbindliche Einführung einer überbetrieblichen Ausbildung im Gaststätten- und Hotelgewerbe in Hessen. Die überbetriebliche Ausbildung, die bislang in dieser Branche keine Pflicht ist, ergänzt Betrieb und Berufsschule. Sie deckt die Felder ab, die von einem einzelnen Betrieb nicht geleistet werden können. Weitere Voraussetzung sind laut Ministerium Fördermittel, die zum Zeitpunkt der Antragstellung verfügbar sein müssten. Die Juko plant die Errichtung eines Ausbildungshotels im ehemaligen Lokschuppen auf dem Waggonhallengelände (die OP berichtete). OB Egon Vaupel hatte gegenüber der OP erklärt, dass es aus Wiesbaden positive Signale zur Unterstützung des Projekts gäbe. Das Ministerium erklärte, Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP) habe in einem Schreiben vom 30. November an den OB zugesagt, das Projekt im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten nach der Richtlinie zur Qualifizierungsoffensive zu unterstützen. „Die Einführung einer überbetrieblichen Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe ist geeignet, die Ausbildungsqualität von kleinen und spezialisierten Ausbildungsbetrieben zu fördern“.

von Anna Ntemiris

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