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Metz bleibt oberster Gewerkschafter

DGB Metz bleibt oberster Gewerkschafter

Pit Metz wurde gestern auf der konstituierenden Sitzung des DGB-Kreises Marburg-Biedenkopf einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt.

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Der neue DGB-Kreisvorstand: (vorne von links):Julius Klausmann (DGB Senioren), Marianne Winter (GEW), Bernd Weise (IG Metall), Gretel Kranz (ver.di); (hinten von links) Gerhard Zissel (ver.di), Botho Demant (IG BAU), Pit Metz (Kreisvorsitzender Marburg-Biedenkopf), Peter Hesse (IG BCE), Ulrich Rupp (GEW), Ulf Immelt (DGB Mittelhessen).Privatfoto

Marburg. Außerdem wurden von ihren Mitgliedsgewerkschaften Heinrich Rupprecht (IG BCE), Bernd Weise (IG Metall), Gerhard Zissel (ver.di), Botho Demant (IG BAU), Lothar Luzius (GdP) und Marianne Winter (GEW) in den Vorstand benannt.

Arbeit, Bildung und Soziales als Schwerpunktthemen

Als Stellvertreter wurden Dieter Merthe und Peter Hesse (beide IG BCE), Detlev Becker (IG Metall), Harald Zwick (GdP) Ulrich Rupp (GEW) berufen. Julius Klausmann (IG Metall) vertritt die DGB-Senioren im Vorstand.

Zentrales Thema der konstituierenden Vorstandsitzung war der Ausgang der Landes- und Bundestagswahlen. „Soziale Gerechtigkeit, die Stärkung des Zusammenhalts in unserer Gesellschaft und eine neue Ordnung der Arbeit stehen jetzt auf der Tagesordnung. Die Forderungen, die der DGB und die Gewerkschaften vor der Wahl an eine zukünftige Landes- bzw. Bundesregierung formuliert haben, gelten auch nach den Wahlen. An diesen Punkten wird sich eine neue Landes- bzw. Bundesregierung messen lassen müssen. Ein ,weiter so! ‚ darf es nicht geben“, brachte Metz die Ergebnisse der Diskussion auf den Punkt.

Der DGB und die Gewerkschaften haben die Schwerpunkte Arbeit, Bildung und Soziales gesetzt. Zu den Forderungen zählen ein Tariftreue- und Vergabegesetz für Hessen mit einem vergabespezifischen Mindestlohn von zunächst 8,50 Euro, die Zurückdrängung von prekärer Beschäftigung, einer Stärkung der Tarifautonomie, die Rückkehr zur 40-Stunden-Woche für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst sowie den Wiedereintritt des Landes Hessen in die Tarifgemeinschaft der Länder.

„Bildung und Ausbildung müssen für jeden Menschen zugänglich sein - unabhängig von den persönlichen materiellen Verhältnissen“ so Metz. Die Verkürzung der gymnasialen Mittelstufe sei rückgängig zu machen. Der DGB fordert einen aktiven Staat, der im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger gestaltet, reguliert, für gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgt und finanziell handlungsfähig ist. Dazu zählen die Stärkungen der Einnahmen der öffentlichen Haushalte.

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