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Messe ist „Schaufenster der Region“

Oberhessenschau Messe ist „Schaufenster der Region“

Am 13. April beginnt die Oberhessenschau: Fünf 
Tage lang werden dann rund 300 Aussteller auf dem Messeplatz Afföller wieder ihre Waren und Dienstleistungen präsentieren.

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Die Neuauflage der Oberhessenschau bietet vom 13. bis 17. April die Möglichkeit, sich bei rund 300 Ausstellern zu informieren.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Die Vorbereitungen beim Veranstalter, der „Messe Marburg Veranstaltungs GmbH“, laufen derzeit auf Hochtouren: Messe-Chef Andreas Kleine und sein Team sind gut eingespannt, um die Oberhessenschau auch in deren Jubiläumsjahr wieder mit neuen Ideen an den Start zu bringen. Denn die Messe wird in diesem Jahr 40 – und das unter dem Motto „Unsere Region – unsere Messe“.

Das Spektrum sei dabei „gewohnt groß“, wie Andreas Kleine betont. „Wir bewegen uns derzeit schon auf einem guten Niveau und erwarten rund 230 Stände mit etwa 300 Ausstellern“, sagt er. Dies sei vergleichbar mit der vergangenen Oberhessenschau. „Wir haben ein recht gutes regionales Portfolio, das durch überregionale Aussteller ergänzt wird“, sagt Kleine. Wichtig sei es im Jubiläumsjahr, die regionale Vielfalt zu präsentieren.

„Dieses Mal haben wir als Neuerung die Sonderschauen, die sonst nur an einzelnen Tagen stattfanden, etwas mehr ins Messegeschehen integriert“, verdeutlicht Kleine. Damit habe man auf die Enttäuschung einiger Besucher reagiert, „die sich eine Sonderschau ansehen wollten, als sie gerade nicht lief“, sagt Kleine im Gespräch mit der OP. „Somit haben wir das gesamte Programm, die gesamten Angebote und den gesamten Branchenmix über die gesamte Zeit von Mittwoch bis Sonntag – das ist ein echtes Plus für die Besucher“, ist sich der Messe-Chef sicher.

Kleine: Außenbereich noch attraktiver machen

Neben den gewerblichen Ausstellern würden unterschiedliche Verbände, Institutionen und Vereinigungen informieren und so das Motto der Messe unterstreichen. Kleine betont, dass „auf der größten und auch ältesten Informations- und Verkaufsausstellung in Mittelhessen alle Sinne der Gäste angesprochen werden. Das ist ihr ureigenstes Rezept. Auch im Zeitalter von Internet. Und seit 40 Jahren funktioniert dieses Prinzip sehr gut.“

Bald wird mit dem Aufbau der Messezelte begonnen – die großen Zelthallen werden diesmal neu angeordnet und mit einer „Flaniermeile“ im Zentrum geometrisch aufgebaut. „Wir wollen den Besuchern damit nicht nur eine bessere Orientierung bieten, sondern das Gelände auch im Außenbereich noch attraktiver machen“, sagt Kleine. Insgesamt entstünden so innen und außen rund 15.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

Die Veranstalter halten dabei an der verkürzten Form, die vor zwei Jahren erstmals eingeführt wurde, fest. „Das bietet vor allem kleineren Ausstellern die Chance, weil sie nur drei Arbeitstage besetzen müssen – das ist einfacher zu stemmen.“

Die Besucher können sich während der fünf Ausstellungstage von 10 bis 18 Uhr vom Auto über die Photovoltaik bis hin zur Zahntechnik informieren. Auch das Vortragsforum, bei dem Referenten informative Fachvorträge halten, ist Bestandteil der Oberhessenschau. Thematisiert werden etwa Bauen ohne Barrieren, Schutz vor Internetkriminalität – oder es werden verschiedene Themen zum Gesundheitswesen vorgestellt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist in diesem Jahr das Thema Küche: Drei Aussteller werden einen 350 Quadratmeter großen Ausstellungsbereich alleine mit diesem Thema bespielen – inklusive Vorführungen von Köchen.
Die Messe, die Andreas Kleine als „das große Schaufenster der Region“ bezeichnet, wird neben der Information und den unterschiedlichen Bewirtungsangeboten auch wieder auf Unterhaltung setzen.

Gießener „Mathematikum“ mit eigenem Stand

Beim Bühnenprogramm möchten die Veranstalter ebenfalls der Region eine Plattform bieten. So treten beispielsweise die „Boptown Cats“ auf und werden die Bühne rocken, aber auch lokale Tanzgruppen kommen zum Zug. „Es dürfen sich gerne noch interessierte Gruppen und Vereine melden“, betont Andreas Kleine.

Unterhalten will auch das „Mathematikum“ aus Gießen, das Mathematik zum Anfassen und spielerisch präsentiert. Außerdem gibt es in einer Halle 20 Tische mit konventionellen Spielen aller Art, „das soll ein weiterer Punkt zur Kommunikation werden“, sagt Andreas Kleine.

Denn die direkte Kommunikation, wie sie auf der Messe stattfindet, ist immer noch das Wichtigste, findet Kleine: „Nichts ist wichtiger als das gesprochene Wort und der persönliche Kontakt – das, was die Oberhessenschau bietet, geht im Internet nicht: Mit dem Anbieter ins Gespräch kommen, die Waren ausprobieren, fühlen oder schmecken“, sagt er.

  • Die Oberhessenschau ist von Mittwoch, 13., bis Sonntag, 17. April, jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

von Andreas Schmidt

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