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Messe-Bilanz fällt positiv aus

„Ansage Zukunft“ Messe-Bilanz fällt positiv aus

Gut 1800 Besucher an zwei Messetagen und 
„intensive Gespräche“ – die Bilanz zur Bildungsmesse „Ansage Zukunft“ im Cineplex fällt positiv aus.

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Agenturleiter Volker Breustedt (ab Zweiter von rechts) und Astrid Heydecke, Teamleiterin der Berufsberatung, sowie Henner Geil (links), Leiter des IHK-Servicezentrums Marburg, nach der Preisübergabe mit den Gewinnern.

Quelle: Andreas Schmidt

Marburg. Ende Januar war das Cineplex bei der „Ansage Zukunft“, die von der Arbeitsagentur Marburg, der Kreishandwerkerschaft Marburg, der IHK Kassel-Marburg und dem Medienhaus HITZEROTH veranstaltet wurde, Anlaufstelle für fast 2000 junge Leute.

Zur Bildungsmesse gab es auch ein Gewinnspiel. 20 Gewinner nahmen jüngst in der Arbeitsagentur eine Kino-Box mit Gutscheinen für Tickets, Popcorn und Getränke in Empfang. In diesem Rahmen zogen Henner Geil von der IHK Kassel-Marburg und Agenturleiter Volker Breustedt stellvertretend für die Veranstalter Bilanz.

„Es war aus jeder Sparte etwas da“

Breustedt erläuterte, dass die Aussteller – nahezu allesamt Unternehmen aus der Region – mitunter sehr intensive Gespräche geführt hätten. Ein großer Vorteil der „Ansage Zukunft“ sei es, dass die jungen Leute häufig Informationen „auf Augenhöhe“ bekämen, betonte Volker Breustedt.

„Viele Aussteller hatten Azubis dabei, die sich vor zwei Jahren noch selbst am Stand informiert haben“, so Breustedt – so seien die Informationen sehr authentisch vermittelt worden. Zudem hätten sich die Interessenten sehr schnell, ohne Termin und an vielen Ständen über zahlreiche Berufe informieren können – „es war ja aus jeder Sparte etwas da, man konnte sich also sehr breit informieren“.

Hinzu sei das Beratungsangebot der Arbeitsagentur gekommen. „Die Berater sind dabei so dicht an den Betrieben – was sie vermitteln ist nicht nur Theorie, sondern sie können ganz detailliert zu den Firmen Auskunft geben“, verdeutlicht Dr. Heike Beber, Pressesprecherin der Arbeitsagentur.

Henner Geil erläuterte: „Wichtig ist, dass die Aussteller aktiv auf die Besucher zugehen und sie ansprechen – denn manche brauchen so einen kleinen ,Stups‘, damit sie sich trauen.“ Dann seien sie bereit, die Informationen aufzunehmen.
Schüler waren mit 
Aufgaben unterwegs

Schulen leisten wichtige Abeit im Vorfeld

Insgesamt habe man gemerkt, dass „sowohl Schüler als auch Eltern sich mit dem Thema Ausbildung bereits befasst hatten, der Messebesuch wurde vonseiten der Schulen und offensichtlich auch im Elternhaus gut vorbereitet“, betonte Geil. Das habe sich bei den Gesprächen an den Messeständen durchaus positiv bemerkbar gemacht.

Dies sei auch das Konzept der Messe – den Schulen komme im Vorfeld eine wichtige Aufgabe zu. „Zahlreiche Schüler hatten auch Zettel mit konkreten Aufgabenstellungen dabei, das hat der Messe den entsprechenden Drive gegeben“, verdeutlichte Volker Breustedt.

Auch die Aussteller hätten den Organisatoren gespiegelt, dass sie sehr zufrieden seien – sowohl von der Auslastung als auch von der Qualität und Tiefe der geführten Gespräche. „Zwar gab es dieses Mal kein Aha-Erlebnis, dass zwei Tage später schon ein Ausbildungsvertrag unterschrieben wurde“, sagte Breustedt, „aber es wurden durchaus weiterführende Gesprächstermine mit den Unternehmen vereinbart.“

Heike Beber bezeichnete die Messe als „wertvollen Informationspool, der auch eine sinnvolle Ergänzungsmöglichkeit im Vorfeld von betrieblichen Praktika“ sei.

von Andreas Schmidt

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