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Mensa dient auch der Kommunikation

Adolf-Reichwein-Schule Mensa dient auch der Kommunikation

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit steht den Schülern der Adolf-Reichwein-Schule jetzt ihre neue 
Cafeteria zur Verfügung.

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Ein Blick in die Cafeteria mit angegliedertem Wintergarten an der Adolf-Reichwein-Schule.

Quelle: Marcus Hergenhan

Marburg. Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach (SPD) beglückwünschte Schulleiter Holger Leinweber und die stellvertretende Schulleiterin der Abendschule, Sabine Hörger. „Nun bleibt zu hoffen, dass die Schüler und Mitarbeiter dieses Angebot auch annehmen“, so die Stadträtin.

Mit der gesundheitsbewussten Auswahl frischer Speisen und der mit 300 Quadratmetern großzügigen Fläche samt Wintergarten sollte dem an sich nichts im Wege stehen. Die Cafeteria wurde für 1,4 Millionen Euro grundlegend saniert und neu ausgestattet, massive Bauschäden waren zu beheben.

Vor dem Umbau war die alte Cafeteria von der Firma Rennsemmel betrieben worden, die aber das neue, größere Angebot nicht mehr stellen wollte und den Vertrag auflöste. Mit der Neueröffnung übernimmt nun Integral unter der Leitung von Ursula Timmermann-Hanelt den Betrieb.

Altes Angebot war nicht mehr zeitgemäß

Integral ist ein gemeinnütziger Träger mit bereits 17 Einrichtungen in Marburg-Biedenkopf, der unter anderem auch Menschen in Wiedereingliederungsprojekten beschäftigt. Die neuen Öffnungszeiten von 9.30 bis 14.15 Uhr und von 16.30 bis 20.15 Uhr sollten den Schülern beider Bildungsstätten ausreichend Möglichkeit zur Verköstigung geben.

Über viele Jahre mussten die Schulen mit einem Cafeteria-Angebot auskommen, das zuletzt nicht mehr den Anforderungen entsprach. Für eine berufliche Schule mit wachsenden vollzeitschulischen Anteilen ist eine zeitgemäße Cafeteria unabdingbar. Allgemeine bauliche Mängel erforderten zudem unabhängig von einer Neukonzeption eine dringliche Sanierung.

Entstanden sind Räume für den eigentlichen Küchen-, Zubereitungs- und Verkaufsbereich einschließlich der notwendigen Nebenräume, die der jeweilige Betreiber der Cafeteria nutzen kann. Dies sind in der Summe rund 150 Quadratmeter. Dazu kommt die eigentliche Mensa mit weiteren 150 Quadratmetern.

Neben dem Speiseangebot soll die neue Cafeteria auch als Freizeitraum und Fläche für kulturelle Aufführungen dienen. Die gesamte Schulgemeinde habe einen neuen Platz gefunden, um sich zu treffen und auszutauschen. Darüber hinaus kann der Ort auch für verschiedene Projekte, wie kleinere Kulturveranstaltungen, genutzt werden.

von Marcus Hergenhan

Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach (Zweite von links) übergab den symbolischen Schlüssel an Holger Leinweber (von links), Sabine Hörger und Cafeteriabetreiberin Ursula Timmermann-Hanelt. Foto: Marcus Hergenhan
 
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