Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
„Ohne sie wären wir aufgeschmissen“

Kaufmännische Schulen Marburg „Ohne sie wären wir aufgeschmissen“

Die Bezirksärztekammer verabschiedete sechs 
junge Frauen feierlich 
aus ihrem Ausbildungs­verhältnis.

Voriger Artikel
Taxiunternehmer feiert Jubiläum
Nächster Artikel
Steuerbetrüger 
zeigt sich selbst an

Die medizinischen Fachangestellten wurden von Dr. Paul Otto Nowak (rechts) sowie Schulleiter Klaus Denfeld (von links) und Abteilungsleiterin Dr. Brigitte Seefeldt-Schmidt ins Berufsleben verabschiedet.

Quelle: Ina Tannert

Marburg. Hinter den staatlich geprüften Medizinischen Fachangestellten (MFA) liegt eine zweieinhalb- bis dreieinhalb-jährige Ausbildungszeit. Am Donnerstag erfolgte die offizielle Freisprechung der Bezirksärztekammer.

Als rechte Hand der Ärzte assistieren MFA bei Untersuchung, Behandlung und Betreuung von Patienten, übernehmen die Grundversorgung und kleinere Eingriffe. Gerade in Zeiten von Ärztemangel werde dieser zukunftssichere Beruf „immer bedeutsamer, es ist eine ganz ganz wichtige Tätigkeit“, gratulierte Dr. Paul Otto Nowak, Vorsitzender der Bezirksärztekammer Marburg, den Absolventinnen.

Er erinnerte an den Ablauf im Praxisalltag, in dem die Fachkräfte vielfältige Rollen übernehmen. „Ohne Medizinische Fachangestellte würde das Ganze nicht laufen, ohne sie wären wir aufgeschmissen“, betonte der Arbeitsmediziner.

In der Vergangenheit wurden nicht nur der berufliche Inhalt, sondern auch die Einsatzgebiete im medizinischen Bereich erweitert, der Beruf entwickelte sich wortwörtlich: „Ihr seid Medizinische Fachangestellte, keine Sprechstundenhilfen und auch keine Arzthelferinnen mehr“, gratulierte Dr. Brigitte Seefeldt-Schmidt, Abteilungsleiterin der Kaufmännischen Schulen. Für den neuen Lebensabschnitt wünschte sie den Absolventen „alles erdenklich Gute für die Zukunft“.

Dem schloss sich der neue Schulleiter Klaus Denfeld an, für den die traditionelle Abschlussfeier der Bezirksärztekammer Marburg eine Premiere im neuen Amt war. Er konnte den ersten MFA-Jahrgang der KSM unter neuer Leitung verabschieden. Besonders hervor tat sich die Jahrgangsbeste Marit Schulz. Sie bestand nach nur zweieinhalbjähriger Ausbildungszeit den schriftlichen wie mündlichen Prüfungsteil jeweils mit der Note zwei.

von Ina Tannert

Absolventinnen
Die Abschlussprüfung haben bestanden: Marina-Nazarena del Signore, Aretina Ludwig, Liana Miller, Sarah Peters, Marit Schulz und Aslihan Sultan.
Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr