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Mediziner lassen Mitarbeiter zur Ader

Mobile Blutspende bei der Arbeitsagentur Mediziner lassen Mitarbeiter zur Ader

Rund 40 Mitarbeiter der Marburger Arbeitsagentur spendeten jüngst Blut beim mobilen Blutspendedienst des UKGM, der im großen Sitzungszimmer der Agentur Liegen und Geräte aufgebaut hatte.

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Nicole Arêt nimmt Volker Breustedt, Leiter der Agentur für Arbeit, Blut ab.

Quelle: Andreas Schmidt

Marburg. Die Versorgung mit Blutspenden gestalte sich mitunter schwierig, weil einerseits aufgrund der demografischen Entwicklung immer weniger Menschen im spendefähigen Alter von 18 bis 68 Jahren bereit stünden und andererseits immer mehr Patienten dringend auf Blutprodukte angewiesen seien.

Dies sei Grund genug für die Geschäftsführung der Marburger Arbeitsagentur, ihre Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren und ihnen vor Ort die Möglichkeit zur Blutspende zu geben – und so vielleicht auch weitere Firmen in der Region für eine mobile Blutspende zu begeistern.

Wie wichtig Blutspenden sind, verdeutlicht Ärztin Karin Möller: „Egal ob Unfallopfer, Leukämiepatienten oder bei Operationen: Spenderblut wird immer benötigt und ist eine knappe Ressource“, sagt sie. An den beiden Standorten des UKGM in Marburg und Gießen würden pro Jahr rund 50.000 Blutkonserven benötigt – allerdings könne das Blutspendeteam ­davon lediglich bis zu 40.000 Konserven gewinnen. „Der Rest fehlt“, so Möller. Das fehlende Blut müsse aufwendig von anderen Spendediensten herbeigeschafft werden.

Sie wünscht sich, dass sich mehr Unternehmen der Arbeitsagentur anschlössen und ihren Mitarbeitern die Möglichkeit zur Spende im Betrieb bieten würden. Zudem könnte auch täglich im UKGM gespendet werden – und auch in der Milchbar der Mensa macht das Blutspendeteam jeden Donnerstag Station.

von Andreas Schmidt

 
 
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