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„Marktplatz der Region“ eröffnet am Mittwoch

Oberhessenschau „Marktplatz der Region“ eröffnet am Mittwoch

Die Zelte stehen, der Aufbau ist abgeschlossen: Ab diesem Mittwoch ist die Oberhessenschau für fünf Tage der „Marktplatz der Region“.

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Kerstin Vollbert (links) und Eliana Deucker legen letzte Hand am Stand von „Schöner Schlafen“ an.

Quelle: Andreas Schmidt

Marburg. Lang ist die Schlange vor dem Container der Messeleitung: Es scheint, als hätte jeder noch auf den letzten Drücker eine Frage. Doch Messe-Chef Andreas Kleine und sein Team bleiben ganz gelassen.

„Wenn man schon so viele Messen organisiert hat, ist eine gewisse Routine vorhanden“, sagt er. „Mir tut es sogar gut, wenn es ein bisschen stressiger wird“, sagt er lachend.

Seit 1989 organisiert die Messe Marburg GmbH im jährlichen Wechsel Oberhessenschau und Memo Bauen. Hinzu kommen weitere Ausstellungen – wie etwa die Landesschau des Hessentages. Aus diesen Erfahrungen schöpft das Team rund um Kleine also seine Gelassenheit.

Neues Platzkonzept

Doch Erfahrung heißt nicht „Schema F“: Immer wieder reagieren die Veranstalter auf Vorschläge von Ausstellern, lassen neue Entwicklungen einfließen und setzen neue Akzente. Kleine weiß: „Anfang der 90er Jahre war es noch leicht, die zwei Jahre später stattfindende Messe zu planen. Heute müssen wir wesentlich flexibler sein und auch kurzfristig auf Trends reagieren.“

Gedanken gemacht haben sich die Organisatoren etwa für die diesjährige Oberhessenschau rund um das Platzkonzept, das modifiziert wurde. „Durch das vorgelagerte Freigelände vor den Zelten entsteht fast eine Promenade, wie man sie aus dem Urlaub kennt. Rechts und links kann man in die Zelte abzweigen, aber alles in allem haben wir etwas kompakter gebaut – die Besucher können sich besser zurechtfinden“, ist sich Kleine sicher.

Andreas Kleine ist auch von den Ausstellern begeistert: „Wenn man schaut, was die hier in den vergangenen beiden ­Tagen aus dem Boden gestampft haben, das ist schon klasse – 
es gibt tolle Stände.“
Messe hat seit 40 Jahren Stellenwert in der Region

Die Messe biete als „älteste Verbrauchermesse der Region“, wie Kleine sagt, mit ihren rund 300 Ausstellern wieder einen attraktiven Themenmix. „Wer beispielsweise eine neue Küche sucht, sollte unbedingt zur Oberhessenschau kommen. Denn wir haben auf rund 350 Quadratmetern eine Vielzahl von Küchenanbietern vereint.“

Kleine: attraktive Plattform für Unternehmen

Doch für den Messe-Chef macht der Angebotsmix auch mit großen und kleinen Anbietern den Erfolg der Oberhessenschau aus. „Die Messe hat seit 40 Jahren ihren Stellenwert in der Region und ist in punkto Angebot, Branchenvielfalt und Bekanntheitsgrad zwischen Kassel und Frankfurt eine der wenigen Ausstellungen, die es überhaupt noch in dieser Form gibt.“

Dass die Messe auch bei den Händlern fest im Terminkalender verankert ist, zeigen die langjährigen Aussteller. So ist beispielsweise das Unternehmen Wagner-Balkone seit 40 Jahren dabei. „Und es gibt zahlreiche Aussteller, die schon seit 20 Jahren immer wieder mit an Bord sind“, erklärt Kleine. Das zeige, dass die Oberhessenschau für viele Unternehmen eine attraktive Plattform biete.

Kleine weiß auch, dass es ein Trugschluss sei, den Erfolg der Messe nur am Geschäft während der fünf Tage festzumachen. „Die Umsätze kommen nicht nur während der Messe, denn viele Menschen nutzen die Oberhessenschau zunächst, um sich zu informieren. Vieles wird dann erst im Nachgeschäft, manchmal erst ein halbes Jahr später, in die Tat umgesetzt.“ Und das komme dann der Region wieder zugute.

Auch die Besucher schätzen die Leistungsschau, was sich in den Zahlen widerspiegelt. Warum ist das so? „Die Oberhessenschau hat sich in den 40 Jahren immer wieder versucht, an die Bedürfnisse der Menschen, die in der Region leben, anzupassen und diese zu berücksichtigen“, so Kleine. Das komme offensichtlich an – daher sei das Motto „Unsere Region – ­
unsere Messe“ auch bewusst gewählt. „Wir haben ein Einzugsgebiet von rund 50 Kilometern um Marburg“, stellt Andreas Kleine fest.

von Andreas Schmidt

Auf insgesamt 350 Quadratmetern gibt es während der Oberhessenschau aktuelle Küchentrends zu sehen. Foto: Andreas Schmidt
 
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