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Marburg holt den Frühling in die Stadt

Marburger Frühling Marburg holt den Frühling in die Stadt

Die elfte Auflage des „Marburger Frühlings“ findet ab Freitag statt - gekrönt vom verkaufsoffenen Sonntag mit viel Kleinkunst, Musik und Attraktionen in der Innenstadt.

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Die „Waldameisen auf Stadtgang“ sind eine der Attraktionen des Marburger Frühlings.

Marburg. Für Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) ist klar: „Der Marburger Frühling eröffnet den Reigen der großen städtischen Veranstaltungen.“ Dabei werde sich Marburg von seiner besten Seite präsentieren.

Und in der Tat: Jedes Jahr aufs Neue zieht die Veranstaltung des Markt- und Aktionskreises mit der Unterstützung der Werbekreise und der Stadt Tausende Besucher nach Marburg.

Klaus Hövel, Vorsitzender des Markt- und Aktionskreises, verdeutlicht die ureigenste Aufgabe des Vereins: „Wir bringen die Frequenz in die Stadt.“ Dazu sei der Marburger Frühling eine hervorragende Plattform.

Ab Freitag werden Primeln, Narzissen und Tulpen von der Nordstadt bis zur Oberstadt und von Weidenhausen bis zum Südviertel bereits bunte Farbtupfer setzen. Dafür sorgt der Fachdienst „Stadtgrün, Klima- und Naturschutz“ der Stadt Marburg, der wieder zahlreiche Blumenkübel und auch den Wilhelmsplatz bepflanzen wird.

Höhepunkt des „Marburger Frühlings“ wird dann der verkaufsoffene Sonntag in der Innenstadt und im Kaufpark Wehrda sein: Von 12 bis 18 Uhr lautet das Motto „bummeln, shoppen und erleben“. Die Einzelhändler freuen sich auf viele Kunden, erklärt Manfred Jannasch von der Interessengemeinschaft Südviertel. „Der verkaufsoffene Sonntag ist für uns Gewerbetreibende ein Höhepunkt, wir hoffen auf gute Geschäfte wie in den Vorjahren“, so Jannasch.

Die Besucher werden auch in diesem Jahr wieder von den „Blumenmädchen“ beglückt, die insgesamt 4000 Narzissen-Töpfchen an die Besucher verteilen werden. Und an den Blumen will die Stadt Werbung für das Bürgerforum im Mai machen, bei dem über die Bewerbung zur Bundesgartenschau 2019 gesprochen werden soll.

Das Programm zum Marburger Frühling kann sich auch in diesem Jahr wieder sehen lassen: Die Innenstadt wird zur großen „Kleinkunst-Open-Air-Bühne“, wie Stadtmarketing-Koordinator Jan-Bernd Röllmann verspricht. So wird beispielsweise „Nily Nils“ auf dem Marktplatz eine Show aus Comedy, Musik, Balance und Jonglage präsentieren, die auf einem drei Meter hohen Einrad endet. Das Quartett „Four Shops“ lässt die 70er Jahre schrill auferstehen, und „Ben Smalls“ präsentiert eine clowneske Hommage an Mozart.

Thomas Benirschke ermöglicht das „vierhändige Zaubern“ auf seiner Töpferscheibe, die „Waldameisen auf Stadtgang“ wollen rhythmisch und mit Gesang begeistern, und viele weitere Künstler und Bands werden durch die Stadt marschieren.

Hinzu kommen die „Klassiker“ des Marburger Frühlings, wie der Bücher-, Platten- und Video-Flohmarkt im KFZ, die Weidenhäuser Fahrradbörse und der Weidenhäuser Flohmarkt. Zudem wird das Fest auch auf das Schloss ausgeweitet: Dort zeigt das Museum die Ausstellung „Frühlingswelten. Bräuche und Feste nah und fern“, die am Samstag von 14 bis 18 Uhr durch einen Aktionstag mit Vorführungen, Bastelangebot und Kurzführungen abgerundet wird.

Im Kaufpark Wehrda soll am Sonntag mit Karussells und Verkaufsbuden Volksfeststimmung aufkommen.

„Jetzt muss nur noch das Wetter besser werden als vergangenes Jahr“, sagt Jan-Bernd Röllmann, dann stehe einer erfolgreichen Aktion, die man bis in den Vogelsberg beworben habe, nichts mehr im Weg.

Die Stadt veranstaltet auch einen Fotowettbewerb auf Facebook: Bis zum 27. April können Interessierte ihre schönsten Fotos von Pflanzgefäßen an oeffentlichkeitsarbeit@marburg-stadt.de schicken, die drei Fotos mit den meisten „Likes“ gewinnen einen Gutschein der Stadtgärtnerei in Höhe von 50 Euro.

von Andreas Schmidt

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