Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Malern mangelt es an Auszubildenden

Maler- und Lackierer-Innung Biedenkopf Malern mangelt es an Auszubildenden

In der Jahreshauptversammlung der Maler- und Lackierer-Innung Biedenkopf wurden die kompletten Innungsorgane mit Obermeister Armin Ludwig Pfeifer an der Spitze für weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

Voriger Artikel
Bewährung für zwei Steuerhinterzieher
Nächster Artikel
Feha rettet Metallbau Gebrüder Lenz

Die neu gewählten Innungsorgane der Maler- und Lackiererinnung mit den Geehrten: Hans Peter Donges (von links), Armin Ludwig Pfeifer, Friedrich Lissner, Heinz Kaut, Manfred Schmidt und Klaus Pitz. Es fehlt Beisitzerin Daniela Schöwer.

Quelle: Klaus Peter

Weidenhausen. Derzeit gehören der Maler- und Lackierer-Innung Biedenkopf 18 Mitgliedsbetriebe an. Zur Mitgliederversammlung in den Gladenbacher Stadtteil Weidenhausen kam ein großer Teil davon.

Unter der Wahlleitung von Frank Interthal, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Biedenkopf, wurde der Vorstand der Maler- und Lackierer-Innung für weitere drei Jahre in seinen Ämtern bestätigt: Obermeister bleibt Armin Ludwig Pfeifer (Bad Endbach-Wommelshausen), als gleichberechtigte Stellvertreter wurden Hans Peter Donges (Dautphetal-Holzhausen) und Manfred Schmidt (Breidenbach-Oberdieten) wieder gewählt. Beisitzer sind weiterhin Friedrich Lissner (Biedenkopf-Kombach), Klaus Pitz (Gladenbach-Weidenhausen) und Daniela Schöwer (Biedenkopf-Wallau).

In seinem Jahresbericht betonte Obermeister Armin Ludwig Pfeifer, dass die Wirtschaftskrise relativ schadlos am Maler- und Lackiererhandwerk vorbei gegangen sei. Insbesondere durch die steigende Energiepreisentwicklung sei die energetische Verbesserung von Gebäuden weiterhin sehr gefragt. „Da in Deutschland weniger als ein Viertel der insgesamt 32 Millionen Gebäude derzeit ausreichend gedämmt sind, kann dies langfristig gesehen eine gute Auftragslage im Wärmedämmsektor garantieren“, so Pfeifer. Auch eine steigende Nachfrage in der Innengestaltung für hochwertige Wand-, Decken- und Bodengestaltungsarbeiten sei momentan zu verzeichnen.

Um die sich ankündigende zunehmende Auftragslage bewältigen zu können, sollten die Handwerksbetriebe darauf achten, auch die entsprechenden Facharbeiter in Zukunft zur Verfügung zu haben, empfahl der Obermeister. Deshalb sei es wichtig und sinnvoll, wieder verstärkt junge Menschen in diesem Handwerk auszubilden. „Hier kann gleichzeitig dem regionalen Rückgang von Ausbildungsplätzen im Maler- und Lackiererhandwerk entgegen gewirkt werden“, sagte Pfeifer. Das Land Hessen habe spezielle Förderprogramme für zusätzliche Ausbildungsplätze aufgelegt, die von den Betrieben in Anspruch genommen werden könnten. Wie Obermeister Pfeifer weiter ausführte, würde von den Mitgliedsbetrieben der hiesigen Innung gerade kein Auszubildender im ersten Lehrjahr an diesen Beruf herangeführt. Dies sei nach seiner Meinung einmalig

von Klaus Peter

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr