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MBL: Auch in Marburg gibt es Flächen für einen Ikea-Markt

Schwedischer Möbelriese in Wetzlar MBL: Auch in Marburg gibt es Flächen für einen Ikea-Markt

Warum passe Ikea nicht zu einer „Hauptstadt des fairen Handels“, fragt der Stadtverordnete Dr. Hermann Uchtmann (MBL). Er kritisiert Vaupels Aussagen zur Ansiedlung des Möbelriesen in Wetzlar.

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Das schwedische Einrichtungshaus kommt nun auch nach Mittelhessen – nach Wetzlar.Archivfoto

Quelle: Heiko Wolfraum

Marburg. Schadet oder nutzt der künftige Ikea-Markt den Marburgern? Nachdem Oberbürgermeister Egon Vaupel gegenüber der OP erklärt hatte, dass ein Ikea-Markt in Wetzlar dem Einzelhandel in der Region schaden könne, reagiert der MBL-Fraktionschef Dr. Hermann Uchtmann mit Kritik: „In der Tat wird Ikea in Wetzlar wieder einen großen Teil Kaufkraft aus Marburg abziehen“, so Uchtmann.

Das Unternehmen rechnet mit einer bis 1,5 Millionen Besuchern pro Jahr. Ein Großteil werde auch aus Marburg kommen, so Uchtmann. „Die Alternative wäre gewesen zu versuchen, Ikea nach Marburg zu holen“.

Vaupel hatte erklärt, nach Marburg hätte Ikea nicht kommen können, denn hier sei keine entsprechende Fläche dafür vorhanden. Außerdem passe die Warenpalette des Möbelriesen nicht zu einer „Hauptstadt des fairen Handels wie sie Marburg sei.

„Das Ist absurd. Natürlich wären Flächen vorhanden wie zum Beispiel angrenzend an das Messegelände, aber auch in Richtung Gisselberg ist noch Gewerbegebiet hinreichender Größe ausgewiesen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Zudem könnten weitere Gewerbegebiete ausgewiesen werden. Insbesondere in Bezug auf Möbel ist Marburg seit Jahren unterversorgt, meint Uchtmann.

von Anna Ntemiris

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