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„Lichtspielplatz“ als Höhepunkt

Beleuchtungs-Aktion „Lichtspielplatz“ als Höhepunkt

Am Freitag, 28. November, werden zahlreiche Gebäude und Plätze in der Stadt wieder farbig illuminiert: Dann erlebt „Marburg b(u)y Night“ seine neunte Auflage.

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Am Freitag, 28. November, geht „Marburg b(u)y Night“ in die nächste Runde.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Um 17.30 Uhr werden Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) und Klaus Hövel, Vorsitzender des Stadtmarketings, vor dem Audimax in der Biegenstraße den Startschuss geben, um dem Öko-Strom der Stadtwerke  den Weg in die zahlreichen Licht-Installationen symbolisch freizugeben.

Und auf dem Vorplatz des Hörsaalgebäudes findet sich auch die größte Neuerung des Illuminations-Spektakels in Marburg: Auf dem interaktiven „Lichtspielplatz“ können die Besucher selbst Teil der
„B(u)y Night“ werden. Und zwar, indem sie auf fünf Fahrrädern, den „Green Lightridern“,  Strom erzeugen und so das Hörsaalgebäude erleuchten.

Interaktion vor dem Hörsaalgebäude

Außerdem können sie  auf einer „Lightpainting-Wall“ mittels Taschenlampen Graffitis zeichnen – Besucher sollten also Taschenlampen mitbringen.
Oberbürgermeister Vaupel sagt, die Veranstaltung rücke Marburg „in ein spannendes und interessantes Licht“, die Illuminationen würden „die Konturen dieser Stadt besonders hervorheben“.
Die Veranstaltung habe mittlerweile viele Nachahmer gefunden, „aber darauf bin ich nicht neidisch – das zeigt vielmehr, welche Qualität wir hier bieten“, so das Stadtoberhaupt. Neben den zahlreichen Sponsoren lebe „Marburg b(u)y Night“ von den zahlreichen Akteuren: Ob Werbekreise, Gastronomen, Kirchen, Stadtmarketing und natürlich „Illuminator“ Flashlight – „alle sind mit Herzblut bei der Sache“, nur so könne die Veranstaltung so erfolgreich sein.

Klaus Hövel, Vorsitzender des Stadtmarketings, verdeutlichte demzufolge auch die Bedeutung von „Marburg b(u)y Night“: „Es ist eine typische Win-win-Situation für Handel und Tourismus“, ist er sich sicher. Marburg präsentiere sich als Stadt, „in der man vor imposanter Kulisse shoppen kann und die immer wieder mit innovativen Ideen glänzt“.
Fast 30 markante Orte werden auf die unterschiedlichsten Arten beleuchtet, hinzu kommen Licht-Objekte. Und auch knapp 30 Geschäftsleute lassen ihre Gebäude beleuchten.

Jugendförderung bietet erstmals Aktionen

Neu im Boot ist in diesem Jahr auch die Jugendförderung der Stadt Marburg: Sie wird auf dem künftigen „Platz der Kulturen“ vor dem Hörsaalgebäude Jugendliche und Kinder in einem Zelt in die Lichtkunst-Aktionen einbeziehen.
Arwed Fischer, Geschäftsführer von „Flashlight“, erläuterte, dass es diesmal „etwas ruhiger“ zugehen werde. So könne die Flammen-Show an der Franziskus-Kapelle nicht stattfinden, der Botanische Garten sei gesperrt und auch das Parkhaus falle als Illuminations-Ort aus. „Die Kirchen spielen dieses Jahr eine wesentliche Rolle“, so Fischer. In der Elisabethkirche stehe die Orgel dieses Mal mehr im Mittelpunkt, „in der Lutherischen Pfarrkirche gibt es Video-Installationen“, so Fischer, außerdem gibt es dort ein Musikprogramm.

Die Guerilla-Videoprojektionen bezeichnete er als spannend: Zwei Mitarbeiter seien in der Stadt mittels Tablet-PC und Beamer unterwegs „und werden auf Häusern verschiedene Dinge malen – wo verraten wir aber noch nicht“.
Mit von der Partie ist in diesem Jahr auch das Museum: Dort wird eine Band spielen, zudem legt spätabends ein DJ auf – so kann im Museum getanzt werden, selbstverständlich bei Illumination.
Auch der Weihnachtsmarkt an der Elisabethkirche und der Adventsmarkt auf dem Marktplatz werden zur „Marburg b(u)y Night“ geöffnet.

  • Kostenlose Shuttlebusse pendeln von 18 bis 0.30 Uhr halbstündlich von und zu den Park-and-ride-Parkplätzen auf dem Messegelände Afföller und am Georg-Gaßmann-Stadion. Alle Aktionen des Events im Internet unter www.marburg-buy-night.de.

Andreas Schmidt

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