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Lehrergesundheit mit Brief und Siegel

Kaufmännische Schulen Marburg Lehrergesundheit mit Brief und Siegel

Schon seit zehn Jahren 
arbeiten die Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) daran, ihr gesundheitsförderndes Profil zu schärfen. Dies wurde nun mit einem weiteren Zertifikat belohnt.

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Carmen Martin (Dritte von rechts) und Ullrich Müller (links) übergaben das Zertifikat an das Kollegium.

Quelle: privat

Marburg. Mit Überreichung des Zertifikats „Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern“ würdigten der zuständige Dezernent des Staatlichen Schulamts Marburg-Biedenkopf, Ullrich Müller, zusammen mit der Koordinatorin Carmen Martin das gesamte Engagement der KSM bei der Gesundheit.

Seit zehn Jahren baute die Schule ihre Gesundheitskompetenz immer weiter aus, zumal die Schule für die Ausbildung der medizinischen Ausbildungsberufe zuständig ist und seit vielen Jahren auch das berufliche Gymnasium mit dem Schwerpunkt Gesundheit anbietet. Ernährungstage, Bewegungsfeste oder Suchtpräventionsveranstaltungen sind einige Beispiele für Veranstaltungen, die die Schule initiiert hat.

Belohnt wurden diese Bemühungen mit insgesamt fünf verschiedenen Zertifikaten des Kultusministeriums, die im Jahr 2014 im Gesamtzertifikat zur „Gesundheitsfördernden Schule“ gipfelten. Mit Erwerb des jüngsten Zertifikats, so Müller, zeigten die KSM nun, dass diese Anerkennungen kein „Papierkram sondern gelebte Praxis“ seien.

Rückzugsorte im streng getakteten Schulalltag

Stellvertretend nahm Studienrätin Petra Mehlmann als Koordinatorin für Lehrergesundheit das Lob entgegen. Gemeinsam mit einem achtköpfigen Team arbeitet sie seit mehreren Jahren an einer Verschönerung der Aufenthaltsräume für Lehrer, schafft Ausgleichsangebote nach dem Unterricht und legt ihr Augenmerk auf gute Arbeitsbedingungen, die während eines getakteten Schultags auch Rückzugsorte bereithalten.

Müller lobte vor allem den für Lehrkräfte gestalteten Ruheraum und die neu geschaffenen Arbeitsplätze in einer ehemaligen Hausmeisterwohnung: Projekte, die zeigen, dass die Schule bei ihrer Entwicklung auch die Bedürfnisse der Lehrkräfte im Blick habe. Zukünftig würden sich Lehrer durch eine Veränderung der Bildungslandschaften neuen Anforderungen ausgesetzt sehen, so Müller.

Dass die Schule wandlungsfähig genug dafür sei und auch eine große Bereitschaft im Kollegium bestehe, an Veränderungen mitzuarbeiten, das habe die Schule in den Zertifizierungsprozessen hinreichend bewiesen, erläuterte Schulleiter Siegmar Günther. Schließlich seien in den Vorarbeiten zum Erwerb der sechs Zertifikate mehrere Arbeitsgruppen beteiligt gewesen, die fast das gesamte Kollegium umfassten.

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