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„Kunden können weiter auf Ahrens bauen“

Marburg „Kunden können weiter auf Ahrens bauen“

Im Exklusiv-Gespräch mit der OP erläuterte Kaufhaus-Chef Peter Ahrens, dass die Karstadt-Insolvenz nur begrenzte Auswirkungen auf sein Haus in Marburg hat. Er hat für den Fall der Fälle Alternativen für Einkauf, Warenwirtschaft und Werbung entwickelt.

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Das Marburger Unternehmerehepaar Karin und Peter Ahrens. (Privatfoto)

Marburg. „Aufgrund meiner zehnjährigen Tätigkeit für den Hertie-Konzern in den 60er-Jahren im In- und Ausland war mir zu Beginn meiner Tätigkeit in Marburg klar, dass sich die Marktverhältnisse in eine Richtung entwickeln, in denen man als Einzelunternehmen einen starken Partner benötigt“, erklärte Ahrens am Dienstag im Gespräch mit der OP: „Durch die Zusammenarbeit mit Karstadt erhalten wir Einkaufskonditionen, die uns in jeder Beziehung wettbewerbsfähig machten.“ Ahrens erkannte von Anfang an, dass sich das Warenhausangebot an der Bevölkerungsstruktur und dem Bedarf der Menschen der Stadt und der Region orientieren muss: „Deshalb haben wir das Karstadt-Sortiment nicht eins-zu-eins übernommen, sondern das Sortiment so gestaltet, dass es den Erfordernissen in Marburg und der Region entsprach.“

Die Karstadt-Insolvenz hätte nur begrenzte Auswirkungen auf das Marburger Kaufhaus. Falls es durch eine komplette Zahlungsunfähigkeit bei Karstadt zu Belieferungsproblemen kommen sollte, hat Ahrens nach eigenen Angaben Alternativen parat.

Die Zusammenarbeit mit Karstadt war und ist laut Ahrens stets durch hohe fachliche Kompetenz der handelnden Personen geprägt. „Deshalb bleiben wir auch weiterhin loyal gegenüber Karstadt und werden jetzt nicht die Flucht ergreifen,“ so Ahrens. „Auch wir haben in unserer 60-jährigen Firmengeschichte in Marburg Höhen und Tiefen zu verzeichnen gehabt. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass fir bestehenden Probleme in Wirtschaft und Handel gelöst werden."

von Michael Acker

Mehr dazu lesen Sie in der Mittwochsausgabe der OP.

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