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Künftige Bräute lassen sich inspirieren

Hochzeitsmesse Künftige Bräute lassen sich inspirieren

Alles rund um den „schönsten Tag im Leben“ gab es bei der Hochzeitsmesse im Rosenpark zu sehen.

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Bei der Hochzeitsmesse stand vor allem die Brautmode im Mittelpunkt.

Quelle: Lena Liebau

Marburg. Frauen in Abendkleidern stehen am Eingang des Rosenparks, im Inneren hört man eine Sängerin den Hochzeitsklassiker „Hallelujah“ singen, alles ist in weiß und pink dekoriert und zwei Mitarbeiter tragen eine Torte in Herzform herein. Nicht weniger pompös inszeniert als eine richtige Hochzeitsfeier war die Hochzeitsmesse, die von zahlreichen angehenden Brautpaaren und deren Angehörigen besucht wurde.

Immer wieder wurden die Models in Abend- und Brautkleidern um ein Foto gebeten. So manche künftige Braut konnte sich hier inspirieren lassen. Vom außergewöhnlichen knielangen Brautkleid bis zum Prinzessinnenkleid aus Tüll, vom Schleier bis zum Diadem war alles dabei. Doch nicht nur die Kleider selbst konnte man bestaunen, auch zahlreiche Aussteller abseits der Modebranche machten bei der Hochzeitsmesse auf sich aufmerksam.

So warben Restaurants in und um Marburg für sich als Eventlocation für den großen Tag, ­Fotografen boten an, diesen zu dokumentieren, und auch die anschließenden Flitter­wochen konnten bereits direkt vor Ort gebucht werden. Damit die Braut bei der Hochzeit besonders strahlt, wurden dermatologische Behandlungen im Vorfeld angeboten. Weiterhin diente ein bis ins kleinste Detail dekorierter Tisch als Muster für die Hochzeitsfeier. Wer allerdings die Hochzeitsdekoration lieber selbst basteln möchte, bekam an einem Stand Tipps zum Umgang mit Perlen und Glitzer.

Besucher drängen sich auf den besten Plätzen

Einen ganz besonderen Trend stellt die sogenannte „Candybar“ dar, an der sich Hochzeitsgäste mit Süßigkeiten bedienen und so ein individuell zusammengestelltes Souvenir von der Feier mit nach Hause nehmen können. Auch die Hotel-Bar war in Betrieb, während im Restaurant die Besucher mit der selbstkreierten Hochzeitstorte verköstigt wurden. Untermalt wurde die Veranstaltung mit live gesungenen Balladen – selbstverständlich trug die Sängerin standesgemäß ein Brautkleid.

Weitere Modelle wurden bei einer Modenschau präsentiert. Das offene Treppenhaus des Rosenparks diente als Laufsteg über drei Stockwerke hinweg. Die Besucher drängten sich um das Geländer und fotografierten die zum Hochzeitsmarsch herab­schreitenden Models.

Außergewöhnliche Accessoires, wie etwa ein taschenförmiger Brautstrauß mit Henkel, stachen besonders ins Auge, wohingegen die Kleider eher klassisch gehalten waren, die meisten davon in weiß mit weit ausgestelltem Rock. In der Kategorie der Abendkleider wurden dagegen in erster Linie Vokuhila-Modelle präsentiert, also solche, die vorne knielang und hinten bodenlang sind.

So haben an diese Tag wohl einige junge Paare Impressionen bekommen, wie sie ihren Hochzeitstag gestalten könnten. Ringe wurden anprobiert, Limousinen gebucht und Einladungskarten ausgesucht. So wird für viele Besucherinnen die nächste Brautmodenschau wohl die eigene Hochzeit sein.

von Lena Liebau

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