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Kooperation eröffnet Schülern Chancen

Studienfahrt nach Rumänien Kooperation eröffnet Schülern Chancen

Die Käthe-Kollwitz-Schule, die Kaufmännischen Schulen sowie die Beruflichen Schulen Kirchhain vertieften bei einer Studienfahrt ihre internationale Zusammenarbeit mit rumänischen Schulen.

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Die heimischen Lehrerinnen tauschten sich mit ihren rumänischen Kollegen aus.

Quelle: privat

Marburg. Unterstützt von Arbeit und Bildung reisten zehn Lehrerinnen der drei beruflichen Schulen ins rumänische Temeswar, um Kontakte mit zwei rumänischen Partnerschulen auszubauen. Das Projekt wurde durch das europäische Easmus+-Programm finanziert. Organisiert wurde der Austausch von den Projektkoordinatorinnen Carolin Engels-Asaad (Käthe-Kollwitz-Schule) und Anja Volz (Arbeit und Bildung).

Ziel war vor allem der Aufbau von Praktikumspartnerschaften für Schüler aus den Bereichen Sozialpädagogik, Einzelhandel, Elektro- und Maschinentechnik, sowie Gastronomie und Touristik. „Es ist uns als berufliche Schule wichtig, unsere Schüler einmal über den eigenen Tellerrand schauen zu lassen“, erläutert Dr. Ursula Knell, Schulleiterin der Käthe-Kollwitz-Schule. „Erfahrungen, die junge Menschen während ihrer Ausbildung in anderen Ländern gemacht haben, sensibilisieren diese für andere Kulturen und Nationen. Diese Kompetenz ist in einer durch Globalisierung geprägten Arbeitswelt unabdingbar“, so Knell.

Ein einwöchiges Arbeitsprogramm erwartete die Teilnehmer des Austausches: So traf man sich mit Vertretern des deutschsprachigen Wirtschaftsclubs Banat und besichtigte Unternehmen, die als potenzielle Praktikumsbetriebe in Frage kommen – etwa ein Hotel, ein Restaurant und ein Unternehmen der Automobilbranche.

„Die Reise war ein voller Erfolg“

Neben dem Knüpfen von Kontakten für Praktikums- und Schüleraustausche beschäftigten sich die Lehrer auch mit dem Unterricht: Gemeinsam entwickelten die deutschen und rumänischen Teilnehmer eine Unterrichtseinheit zum interkulturellen Lernen und tauschten sich über Praxisprojekte aus.

Mit vielen Erfahrungen sowie Kooperationen im Gepäck kamen die Lehrerinnen zurück nach Marburg. Anja Volz von Arbeit und Bildung  sagt: „Die Reise war ein voller Erfolg. Die Schüler können nun während ihrer Ausbildung beispielsweise in der Firma ,TT Electronics‘ in Temeswar oder in deutschsprachigen Kindergärten ein Betriebspraktikum absolvieren. Auch sind viele Klassenfahrten und Schüleraustauschprogramme in Planung.“

Der interkulturelle Austausch wurde durch ein vielfältiges Kulturprogramm ergänzt. Höhepunkt war am letzten Abend der Besuch der Banater Philharmonie. „Die herzliche und offene Gastfreundschaft und die zuversichtliche Art der rumänischen Kolleginnen und Kollegen, die sie trotz nicht zu vergleichender Arbeits- und Lebensbedingungen an den Tag legten, hat uns tief beeindruckt und zum Nachdenken angeregt. Der Austausch hat den europäischen Gedanken gestärkt“, resümiert Carolin Engels-Asaad beeindruckt.

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