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Konzern präsentiert Quartalszahlen

Rhön-Klinikum AG Konzern präsentiert Quartalszahlen

Die Rhön-Klinikum AG hat jüngst ihre neuen Quartalszahlen vorgelegt. Demnach seien in den Kliniken des Konzerns, zu denen auch das UKGM gehört, dieses Jahr bisher 615.629 Patienten behandelt worden.

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Das Universitätsklinikum Gießen-Marburg gehört zur Rhön-Klinikum AG, die für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatz von bis zu 1,20 Milliarden Euro rechnet.

Quelle: Thorsten Richter

Bad Neustadt. Die Umsatzerlöse lagen laut Bericht bei 885,3 Millionen Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) liege bei 131,5 Millionen Euro. Darin seien auch 
Gewährleistungsrückstellungen aus der Fresenius/Helios-Transaktion in Höhe von rund 41 Millionen Euro enthalten, die in diesen Quartalen aufgelöst wurden.

Durch die daraus resultierenden bilanziellen Nachwirkungen seien die aktuellen Geschäftszahlen mit denen der Vorjahre nur bedingt vergleichbar, teilte Unternehmenssprecher Achim Struchholz mit. An seinen Zielen für dieses Jahr hält die Rhön-Klinikum AG indes fest. Für das laufende Geschäftsjahr rechne der Konzern unverändert mit einem Umsatz zwischen 1,17 und 1,20 Milliarden Euro und einem EBITDA zwischen 155 und 165 Millionen Euro.

Regulatorische Vorgaben hemmen das Wachstum

Es träten zudem Einmaleffekte im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich auf, die sich zum Teil gegenseitig kompensierten. Zudem wirkten in 2016 regulatorische Einschränkungen hemmend auf das Wachstum aus. Diese würden laut Rhön zu einem reduzierten Wachstum von etwa einem Prozent führen.

„Wir beobachten derzeit die Zunahme von regulatorischen Hemmnissen, die unser Geschäft perspektivisch belasten können. Wir müssen diesen negativen Entwicklungen mit geeigneten Aktivitäten begegnen; das ist wie immer eine Herausforderung, aber darin haben wir Übung“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Dr. Martin Siebert.

Neben konzeptionellen und baulichen Modernisierungsprojekten an den Klinikstandorten trete zunehmend die Digitalisierung als Generalthema in den Vordergrund. Das Unternehmen arbeite daran, sich über E-Health-Entwicklungen stärker im Wettbewerb zu profilieren.

„Unsere Modernisierungs- und Leistungsfähigkeit in diesem Sektor ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass die mit der Campus-Konzeption verbundene Verzahnung von ambulanten und stationären Angeboten erfolgreich umgesetzt und auf weitere geeignete Regionen ausgedehnt werden kann“, ergänzte Siebert.

 
 
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