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Kinder entdecken die Unterwasserwelt

Ferienbetreuung von CSL Behring Kinder entdecken die Unterwasserwelt

Mit spannenden Experimenten, Sport und Spielen im Freien peppen die Kinder der CSL-Behring-Mitarbeiter zurzeit ihre Sommerferien auf, wodurch die Eltern in der langen Ferienzeit entlastet werden.

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Die Kinder präsentieren die Boote, die sie in der Ferienbetreuung gebastelt haben.

Quelle: Ina Tannert

Marburg. Wie lebt es sich im Wald? Was lebt alles im Wasser? Warum schwimmt Holz und was summt und brummt denn da? Diesen und vielen weiteren spannenden Fragen gehen derzeit mehr als 150 Kinder der CSL-Behring-Mitarbeiter auf den Grund. Der Ansturm auf die alljährliche Ferienbetreuung des Unternehmens ist so groß wie nie.

Seit Tagen touren Kinder und Betreuer durch die Lande, versuchen sich als Waldläufer, verfolgen Spuren oder betätigen sich als Schmetterlingsforscher, machen Bekanntschaft mit der großen, krabbelnden Welt der Insekten. Wer es noch sportlicher haben will, dem stehen ausgiebige Spiel- und Sportangebote zur Verfügung. Ältere Teilnehmer nutzen die Freizeit, um ihre Englischkenntnisse aufzupolieren und tauchen in die Welt der Wissenschaft ein.

Jedes Jahr organisiert CSL Behring eine zweiwöchige Ferienbetreuung für die Mitarbeiter-Kinder. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern, der Evangelischen Familien-Bildungsstätte, der Philipps-Universität, Provadis und dem Verein Nathea stellte das Unternehmen dieses Mal acht abwechslungsreiche Angebote für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren auf die Beine. Mit Entdeckungstouren im sommerlichen Wald oder Feld, an Land, im Wasser oder mit verschiedenen Sportangeboten können die Teilnehmer ihre langen Ferien aufpeppen.

Kinder beschäftigen sich tagelang mit dem Wasser

Eine erfrischende Abkühlung an heißen Sommertagen fanden die Kinder zuhauf an und in der kühlen Lahn. Eine ganze Woche lang erforschten sie bei der Ferientour „Nass – frisch – lebendig“ die spannende Unterwasserwelt des allgegenwärtigen Flusses und gingen dem Leben unter der Wasseroberfläche auf den Grund.

Begeistert erkundeten die Teilnehmer das nasse Element, entdeckten Leben in jedem Wassertropfen, fingen Fische und Krebse oder bauten Staudämme. „Die Lahn ist echt toll, es gibt hier viele schöne Ecken am Wasser“, freute sich etwa Teilnehmerin Luca-Marie.

Zu der ausgiebigen Wasserwoche gehörten auch ein Besuch im Aquamar sowie verblüffende physikalische Experimente rund um das kühle Nass. Hoch motiviert veranstalteten die Kinder auch gleich ein Wettrennen mit selbst gebauten Booten. Akribisch bastelten sie auf dem Gelände der DLRG in Weidenhausen kleine, schwimmende Flöße aus Baumrinde und dem, was sich in der Natur noch so finden lässt.

Mit allerhand Zweigen, Blättern, Schnüren und Tannenzapfen entstanden schnell fahrtüchtige, kleine Konstruktionen, die von den stolzen Schiffsbauern originell aufgepeppt wurden. „Jedes Schiff braucht ein Segel und eine Gallionsfigur“, war sich etwa Johannes sicher. Daneben natürlich auch einen Namen – unter dem Jubel der Teilnehmer konnten somit schließlich die „Johnny Roger“ oder die „Ghostrider“ zu Wasser gelassen werden.

Betrieb will Eltern entlasten

Tagelang beschäftigten sich die Kinder mit dem nassen Element, hantierten mit Schläuchen, Wasserfarben, Kleinstlebewesen und machten spannende Experimente. „Die Kinder lieben es, draußen zu sein, sind sehr interessiert und haben toll mitgemacht“, lobte Betreuerin und Biologin Katrin Urban von der Familien-Bildungsstätte.

Die Ferienbetreuung von CSL Behring fand bereits zum achten Mal statt, das Interesse war mit 165 Anmeldungen so groß wie noch nie. „Mit 50 Kindern haben wir damals angefangen, es ist schon eine feste Institution geworden“, lobte Koordinatorin Nadine Reh von CSL Behring. Die lange Ferienzeit der Sprösslinge stelle die berufstätigen Eltern vor große, organisatorische Herausforderungen.

Sechs Wochen müssten überbrückt werden – der Jahresurlaub reiche nicht aus. Daher helfe auch das Unternehmen bei der Betreuung des Nachwuchses. „Wir wollen die Eltern entlasten, mit der Ferienbetreuung lässt sich die Sommerzeit gut überbrücken“, so Reh.

von Ina Tannert

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