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Keine Angst vor Hochsteck-Frisuren

Hairstylisten-Seminar im BBZ Keine Angst vor Hochsteck-Frisuren

Mal gelockt, mal geflochten, mal glatt und elegant nach oben gesteckt – Hochsteck-Frisuren sind so anspruchsvoll wie vielfältig. Eins sollten sie jedoch nicht sein: zu schwer.

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Interessiert beobachteten die Teilnehmerinnen jeden Handgriff des Hairstylisten-Meisters Gregor Drapalla im Hochsteck-Seminar der Friseur-Innung Marburg.

Quelle: Ruth Korte

Marburg. „Einfach“, „schnell“ sind zwei Worte, die die Teilnehmerinnen des Friseur-Seminars im Berufsbildungszentrums besonders an diesem Abend häufig hören.

Dass dies tatsächlich auch für Hochsteck-Frisuren gilt, versucht ihnen Hairstylisten-Meister Gregor Drapalla zu beweisen, der bereits mehr als 200 Seminare geleitet und sich in den letzten Jahren einen 
Namen als Hochsteck-Experte gemacht hat.

„Es ist eine typische Situation für viele Friseure: Eine Kundin betritt den Salon und möchte eine hübsche Frisur haben, weil sie am Abend schick ausgeht“, weiß Drapalla und dreht lässig die Haarsträhne eines Models in den heißen Lockenstab ein.

„Die meisten holen in so einer Situation gleich ihre Chefin, weil sie die Einzige ist, die weiß, wie man Haare hochsteckt.“ Dabei sei dies gar nicht so schwer. „Schwierig sind nur manche Kunden“, sagt der Hairstylist mit dem schwäbischen Akzent und ein Lachen geht durch den Raum.

Interessiert beobachten die rund 30 Teilnehmerinnen jeden Handgriff Drapallas ( Foto: Korte), der in den nächsten zwei Stunden sieben verschiedene Frisuren kreiert – mal eine klassisch-elegante „Banane“, mal eine romantisch-gelockte Brautfrisur, mal eine geflochtene Wiesn-Frisur.

Langweilig wird es dabei nicht. „Ich habe viele neue Techniken kennengelernt, die schnell gehen und trotzdem tragbar und vor allem zeigbar sind“, resümiert etwa Sabine Gruß (46) vom „Frisureneck“ in Niederklein, die seit über 15 Jahren Haare hochsteckt.

Auch Katja Herzog (40) hat viele neue Ideen gesammelt, die sie nun ihren Schülern vermitteln will. „Ich arbeite viel mit Auszubildenden zusammen, die jetzt kurz vor ihren praktischen Prüfungen stehen, wo Hochsteck-Frisuren auch eine Rolle spielen werden. Besonders gut habe ihr die Vielfalt gefallen.

Obermeisterin und Organisatorin Martina Klein zeigte sich zufrieden mit dem Seminar, das in dieser Art zum ersten Mal in Marburg stattgefunden hat. „Wir haben viele kleine Läden in unserer Innung, die heute Abend zahlreich vertreten waren.“ Hochsteck-Frisuren sind ein Dauerbrenner unter den Kunden und ein Aushängeschild für jeden Friseursalon. Deshalb seien solche Fortbildungen so wichtig.

von Ruth Korte

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