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Johnson Controls schöpft Zuversicht

Verhandlung Johnson Controls schöpft Zuversicht

Weil die Geschäftsleitung von Johnson Controls systematisch und konsequent die mit dem Betriebsrat geschlossenen Betriebsvereinbarungen missachtete, klagte der Betriebsrat nun.

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Mitarbeiter von Johnson Controls in Friedensdorf nehmen Stahlblechteile aus einer Presse. Archivfoto

Marburg. Doch auch in der Güteverhandlung am Donnerstag vor dem Marburger Arbeitsgericht wurden sich die beiden Parteien nicht einig.

Aufgrund der Wirtschaftskrise und erheblichen Auftragseinbrüchen seit dem vergangenen Oktober hatte das Dautphetaler Unternehmen zuerst die Zahl der Leiharbeiter auf Null reduziert und schließlich sogar Kurzarbeit angemeldet. „Seit Mai haben wir allerdings Aufträge ohne Ende und die Mitarbeiter müssen, weil die Schichtpläne nicht mehr gepasst haben, Mehrarbeit machen“, erklärte der Produktionsleiter des in Friedensdorf ansässigen Unternehmens, Gernot Zimmermann, vor Gericht.

Die Kurzarbeit sei mittlerweile eingestellt worden, und die Umsatzeinbußen sind nicht mehr so hoch wie noch Anfang des Jahres. Zudem wurden laut Zimmermann wieder rund 200 Leiharbeiter eingestellt.

„Damit sind wir fast wieder auf dem Personalstand von vergangenem Sommer, dennoch ist die Geschäftsleitung nicht in der Lage, die Schichtpläne so zu gestalten, wie sie laut Betriebsvereinbarung sein sollen“, sagte die Betriebsratsvorsitzende Carmen Thomé.

von Katharina Kaufmann

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