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Intensive Gespräche prägen die Messe

Ansage Zukunft Intensive Gespräche prägen die Messe

Zwei Tage lang veranstaltete der HITZEROTH-Verlag die Messe „Ansage Zukunft“ - mit durchweg positiver Resonanz.

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Oben: Die Azubis des UKGM Henrik Breitenstein (von rechts) und Salih Ipek erklären Johanna Rüther und Tabea Wirth, wie man näht.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Obwohl die Ferien gerade begonnen hatten, zeichnete sich schon gegen Mittag ab, dass es ein guter Tag werden würde: Denn schon kurz nach Öffnung der Messe hatte es rund 300 Besucher in die Halle gezogen.

Dementsprechend positiv fielen auch die Rückmeldungen am Nachmittag des zweiten Messetags von den Ausstellern der „Ansage Zukunft“ aus. So berichteten beispielsweise die Standmitarbeiter des Energieversorgers EAM von „vielen guten Gesprächen“ und lobten die gute Erreichbarkeit des Veranstaltungsorts: „Es ist gut, dass es hier so viele kostenfreie Parkplätze gibt.“

Klaus Fröhlich vom Stadtallendorfer Beschlaghersteller HOPPE lobte, dass die Schüler freiwillig zur Messe kamen und nicht im Klassenverband zusammen mit ihren Lehrern die Stände besuchten. Heiko Paul, bei der Sparkasse Marburg-Biedenkopf zuständig für die Aus- und Fortbildung, empfand dies ebenfalls als Vorteil: „Bei den Besuchern, die da waren, hatte man das Gefühl, dass sie wirklich interessiert waren. Das war einfach eine andere Qualität bei den Gesprächen.“ Ebenfalls gut an kam bei Ausstellern und Besuchern gleichermaßen das großzügige Platzangebot in der großen Georg-Gaßmann-Halle. „Es ist nicht so eng wie sonst oft auf Messen. Da fällt es leichter, sich mit den Besuchern zu unterhalten“, sagten etwa die Mitarbeiterinnen am Stand der Sparkasse.

Auch beim Frankenberger Fertighaus-Hersteller Fingerhaus war man erfreut über das Platzangebot: „Die Stände sind gut voneinander zu unterscheiden, weil sie nicht so dicht an dicht gedrängt sind. Das ist sehr angenehm.“

Kein Gedränge an Ständen

Einige Aussteller äußerten zwar, dass sie sich noch mehr Besucher gewünscht hätten. Andererseits seien die Gespräche aber so wesentlich intensiver gewesen, lautete der Tenor.

Auch bei den Besuchern kam gut an, dass die Messe nicht überlaufen war: „Es ist cool, dass man hier nicht anstehen muss“, fand ein junger Messebesucher.

Auch sein Klassenkamerad ist zufrieden: „Die haben sich echt Zeit genommen, das war gut“, lautet sein Resümee.

Verbesserungsbedarf sahen einige Aussteller lediglich beim Termin. „Die Stellen für 2015 sind ja bereits besetzt und das ist dann schwierig den jungen Leuten zu vermitteln“, sagte eine Mitarbeiterin der Kreisverwaltung.

Roger Schneider vom veranstaltenden HITZEROTH-Verlag will gerne auf das Feedback der Veranstalter eingehen: „Wir werden jetzt nach der Messe viele Gespräche führen und dann entscheiden, wie wir die nächste ,Ansage Zukunft‘ noch besser machen können“, erläutert er. Sein Resümee: „Das war schon Mal ein guter Start.“

Einen Höhepunkt gab es zum Abschluss des ersten Messetags am Sonntag: „Bewerbungspapst“ Jürgen Hesse referierte zum Thema Selbstmarketing. „Sie sind alle Unternehmer“, so Hesse, der damit deutlich machte, dass man sich seinem potenziellen Arbeitgeber gut verkaufen müsse. „Wenn Sie sich selbst nichts zutrauen, wie wollen Sie dann jemand anderen überzeugen?“, fragte er.

Bei einer Bewerbung benötige man ein gesundes Maß an Selbstvertrauen, man müsse als Vermarkter in eigener Sache aktiv werden. Zudem riet Hesse, dass Arbeitssuchende im Bewerbungsgespräch niemals als Bittsteller, sondern als Problemlöser auftreten sollten.

„Denn genau das sind Sie für Ihren zukünftigen Arbeitgeber“, machte Hesse seinen Zuhörern klar.

von unseren Redakteuren

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