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In neuem Ambiente

Gastronomie In neuem Ambiente

Die Leichtigkeit eines Bistros und die Qualität eines Restaurants soll das „Bistrorante - Ambiente“ haben, sagt die italienische Betreiberfamilie Cafaro.

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Marcello Cafaro (rechts) mit seiner Mutter Angela (links), der Mitarbeiterin im Service Nicoletta Orré und Koch Riccardo Bernocco.Foto: Anna Ntemiris

Marburg. Rund 30 Jahre Erfahrung in der Gastronomie hat die Familie Cafaro. 23 Jahre führten die Süditaliener das Restaurant „Atelier“ am Europäischen Hof in der Elisabethstraße, später das „Warsteiner“ in der Biegenstraße und das älteste italienische Restaurant in Marburg, das „Milano“.

Wieder in Marburg

Nach der Schließung des Milano und der Eröffnung der Gaststätte „Tiramisu“ in Stadtallendorf, die inzwischen wieder geschlossen ist, möchten die Cafaros nun wieder in Marburg ihre einstigen Stammgäste - und viele neue Kunden - bewirten.

Warum das traditionsreiche „Milano“ vor rund zwei Jahren geschlossen wurde? Details nennen die Inhaber nicht. Auf jeden Fall habe dies nichts mit der Stadthallen-Baustelle zu tun, wie es gerüchteweise hieß. Man habe damals einfach etwas Neues in Stadtallendorf wagen wollen.

Doch nun stehe etwas ganz anderes an. Marcello Cafaro, der Sohn der einstigen „Milano“-Besitzer, hat jetzt in der ehemaligen „Weinscheune Rondell“ in Wehrda das „Bistrorante - Ambiente“ eröffnet. Die Geschäftsräume direkt am Kreisel Richtung Goßfelden standen einige Zeit leer, aber bereits vor der Eröffnung der Weinscheune 2014 hatten sich die Cafaros bei einer Besichtigung bereits in den Rohbau regelrecht verliebt.

Man habe das „Ambiente“ der früheren Scheune gespürt - daher war auch der Name für das Restaurant, das kein reines Restaurant sein soll, schnell gefunden. Der Zusatz „Bistrorante“ ist Marcello Cafaro wichtig: Die Leichtigkeit eines Bistros soll ebenso zu spüren und zu schmecken sein wie die Qualität eines Restaurants. Feinschmecker, Fans italienischer Küche und Weinliebhaber sollen ebenso auf ihre Kosten kommen wie Mittagsgäste, die zwischen der Arbeit oder dem Einkauf im nicht weit entfernten Kaufpark Wehrda eine Kleinigkeit essen wollen.

„Wir haben eine sehr kleine Karte und Empfehlungen“, erklärt Cafaro. Die Holzbalken, Steinwände, Möbel aus Naturmaterialien und Accessoires mit Nostalgie-Charakter tragen zur warmen Atmosphäre bei.

Auf zwei Etagen und 152 Quadratmetern gibt es Platz für rund 50 Personen. Die Empore kann auch für Feiern gebucht werden - so wie derzeit bereits für einige Adventsfeiern. Einen Ruhetag können die Cafaros und ihr Team um Koch Riccardo Bernocco derzeit noch nicht einlegen.

von Anna Ntemiris

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Von Redakteur Anna Ntemiris

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