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In Berlin heißt es: „Hoch de Humpe“

Marburger Hotelfachschüler in der Hauptstadt In Berlin heißt es: „Hoch de Humpe“

Die angehenden Betriebswirte der Käthe-Kollwitz-Schule brachten jüngst die kulinarischen Besonderheiten Hessens Berliner Politikern näher.

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Die Marburger in den Räumen der Hotelfachschule Berlin – stilecht mit Fahne und „Nachtwächter“.

Quelle: Privatfotos

Berlin. Eingeladen zum „Hessischen Abend“ unter dem Motto „Delikat (H)essen in Berlin“ hatte der heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Heck (CDU). Er wollte laut eigenen Angaben seinen „Berliner und Marburger Weggefährten“ seine hessische Heimat näherbringen.

Die Organisation des Abends lag in den Händen der angehenden Betriebswirte der Hotelfachschule Marburg: Sie zeichneten nicht nur für das Menü verantwortlich, sondern auch für die Organisation. Und die musste schnell erfolgen, wie Sarah Eckei vom Projektteam berichtet: „Wir konnten die Räume in der Hotelfachschule Berlin erst einen Tag vor dem Event sehen und mussten dann dementsprechend planen.“

Das war aber offenbar kein Problem. Denn den Gästen wurde eine gut vierstündige Abendveranstaltung mit kulinarischen Highlights aus der hessischen Heimat geboten – es gab, getreu dem Motto von „Hessen à la carte“, klassische Gerichte, modern interpretiert.

Virtueller Spaziergang durch Marburg

Die Zutaten für das Menü hatten die Marburger übrigens aus der Heimat mitgebracht – auch Dank zahlreicher Sponsoren. Die Vorspeisen wurde in Form eines „Flying Buffets“ gereicht. Dort fand sich unter anderem neben der „Hessischen Kartoffelsuppe mit gebratenem Pfefferbeißer“ auch ein „Espuma vom Handkäs“, ein „Forellentartar auf Pumpernickel mit hessischem Kaviar“ oder „Himmel und Erde mit Blutwurstchip“.

Dazu gab es – typisch hessisch – Apfelwein aus dem Bembel sowie rheinhessische Weine. Als Hauptgang kreierten die Studierenden gebratenen Tafelspitz unter einer Kräuterkruste mit Meerrettichespuma, grüner Soße und Kohlrabitasche oder – als vegetarische Variante – Kohlrabitasche auf Schnittlauchsoße mit gebratenen Champignons.

Es folgte ein Holundersorbet mit Sektaufguss und ein Dessert, das erneut als „Flying Buffet“ daherkam. Dabei konnten sich die Gäste beispielsweise an Rosenblüten-Schmand-Mousse oder Frankfurter Pudding mit Johannisbeerzabaione erfreuen.

Zudem lud der Nachtwächter nebst drei weiteren historischen Figuren (mit Dr. Stefan Heck, CDU) zu einem virtuellen Spaziergang durch Marburg ein. Und als Digestiv kam der „Marburger Nachtwächter“ zum Einsatz – kredenzt mit dem traditionellen Trinkspruch „hoch de Humpe, Nachbar stumpe, kurz gewunke, ausgetrunke“.

Der Abend kam bestens an: Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (CDU) sagte beispielsweise: „Der Weg hierher hat sich gelohnt.“ Und auch Gastgeber Dr. Stefan Heck war begeistert: „Es war ein wunderbarer Abend und ich freue mich, dass wir die hessische Küche hier in Berlin präsentieren konnten und so viele Freunde aus der Heimat da waren.“

von Andreas Schmidt

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